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C-Fläche: Ein passender Käufer fehlt

Lehrte C-Fläche: Ein passender Käufer fehlt

Seit rund dreieinhalb Jahren gehört das letzte unbebaute Stück des früheren Zuckerfabrikgeländes der Stadt Lehrte. Doch einen geeigneten Käufer für das 17 000 Quadratmeter große Gelände hat sie bislang nicht gefunden. Aus dem Imagefilm, der bei der Vermarktung helfen sollte, ist noch nichts geworden.

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Die sogenannte C-Fläche neben dem Lehrter Obi-Markt bleibt eine Brache. Bislang findet sich kein passender Käufer.

Quelle: Achim Gückel

Lehrte. Die Stadt weiß, was sie will. Und von ihrem Ziel, auf der Brache neben dem Obi-Markt Büros oder „hochwertige Dienstleister“ anzusiedeln, rückt sie auch nach mehreren Jahren erfolgloser Suche nach einem Käufer nicht ab. „Eine Tankstelle oder ein Autohaus wollen wir an dieser Stelle nicht“, sagt Sprecherin Nele Domin und wiederholt damit das Credo, das die Stadt seinerzeit beim Erwerb der Fläche von der Nordzucker AG ausgegeben hat. Ratspolitiker hatten den Kauf des Geländes damals einst einmütig begrüßt. Das ermögliche es der Stadt, ganz allein die Zukunft des Grundstücks zu bestimmen. Auf dem „Sahnestück“ (Bürgermeister Klaus Sidortschuk) dürfe sich „keine Tanke, keine Pizzabude und auch kein Unternehmen der Logistikbranche“ ansiedeln, hieß es

Diese Aussage war weitsichtig. Denn Anfragen von Investoren, die zwischen Germaniastraße und Pfingstanger eine Tankstelle errichten wollten gab es tatsächlich bereits. Laut Domin habe man diese Anfrage ebenso abgelehnt wie das Ansinnen, dort ein Autohaus zu errichten. Man wolle an dem Tor zur Innenstadt keine Ballung von Autohäusern, sagt Domin.

Doch der Investor, der auf der jetzigen Brache einen schicken Bürokomplex bauen und gleichzeitig viele hochwertige Arbeitsplätze nach Lehrte bringen würde, stand noch nicht vor der Tür. Aber vielleicht hilft ja ein Marketing-Video, welches die Stadt in nächster Zeit erstellen will. Dieses sollte zwar schon vor etwa einem halben Jahr entstehen, doch da hatte die Verwaltung „mit anderen Aufgaben viel zu tun“, sagt Domin. Unter anderem meint sie damit die vielen Aufgaben rund um die Flüchtlingszuweisungen.

Von Achim Gückel

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