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Erster Spatenstich für die neue Feuerwache

Lehrte Erster Spatenstich für die neue Feuerwache

Die Stadt will in den nächsten fünf Jahren 113 Mio Euro investieren - für die ersten 20 Millionen ist am Mittwoch der erste Spatenstich gesetzt worden: Stadt, Feuerwehr, Bauunternehmer und Architekten haben den Baubeginn der neuen Feuerwache und der Werkstätten des Baubetriebshofs eingeleitet.

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Symbolischer Akt: Geschäftsführer Ulf Müller (von links) vom Carl Schumacher Bauunternehmen, Stadtbrandmeister Jörg Posenauer,  Bürgermeister Klaus Sidortschuk, Ortsbrandmeister Marc Wilhelms, Architekt Uli Schneider und Geschäftsführer Johannes Jansen von der Firma Frauenrath Baukonzept setzen den ersten Spatenstich.

Quelle: Katja Eggers

Lehrte. Auf dem Gelände zwischen Jugendhaus Nord und altem Feuerwehrdienstgebäude an der Schützenstraße griffen die Vertreter im Beisein von zahlreichen Vertretern aus Rat und Verwaltung beherzt zu den Spaten. "Nun geht es endlich los", hatte Lehrtes Bürgermeister zuvor in seiner Rede erklärt. Er verwies damit auf die lange Vorlaufzeit des Millionenprojektes von fast fünf Jahren für Planung, Ausschreibung und Vergabeverfahren bis hin zur Vertragsunterschrift.

Der Bau der Gebäude für die Feuerwehr und den Baubetriebshof würde hingegen vergleichsweise schnell über die Bühne gehen. "In 18 Monaten soll schon alles fertig sein", betonte Sidortschuk. Gebaut wird in zwei Abschnitten. Die Übergabe des ersten Teils, das Gebäude der Feuerwache, ist für den 31. August 2018 geplant. Die Stadt hat dafür knapp 11 Millionen Euro veranschlagt. Der zweite Bauabschnitt soll für fast 9 Millionen Euro realisiert werden. Die Endabnahme ist für den 15. April 2019 geplant.

Die Instandhaltung schlägt in den ersten fünf Jahren jährlich mit rund 183.000 Euro zu Buche, ab dem sechsten Jahr sind es etwa 303.000 Euro. Die Stadt lässt die Gebäude von dem Carl Schumacher Bauunternehmen aus Wolfenbüttel und der Firma Frauenrath Bauconzept aus Heinsberg errichten und kauft sie dann.

Sidortschuk erklärte, dass Lehrte nach der Stadt Hannover nun die modernste Feuerwache der Region Hannover bekomme. "20 Millionen Euro ist mehr Geld, als die Stadt bisher jemals in einen Komplex gesteckt hat", betonte er. Der finanzielle Aufwand sei aber durchaus gerechtfertigt. "Wir leisten uns das nicht, weil wir es besonders mondän haben wollen, sondern weil die alte Feuerwache nicht mehr den Anforderungen gerecht wird und wir die Struktur der Feuerwehr verändern müssen, um künftig die Tagesalarmbereitschaft sichern zu können", erklärte der Bürgermeister.

Dies gelinge derzeit noch mit Ehrenamtlichen, "aber es gelingt immer weniger", sagte Posenauer. Ein Grund seien etwa die vermehrten Einsätze auf der A2. Feuerwehrleute in Lehrte künftig hauptamtlich zu beschäftigen, sei daher umso wichtiger. Die neue Feuerwache trage daher sehr zur Sicherheit der Bürger bei. "Der Spatenstich schlägt ein neues Kapitel in Lehrtes Feuerwehrgeschichte auf", sagte Posenauer.

Dort, wo am Mittwoch der erste Spatenstich gesetzt wurde, sind derzeit noch die letzten Restarbeiten für den Abriss der alten Werkzeughalle des Baubetriebshofes im Gange. Im Anschluss sollen die Bagger für den Bau der neuen Feuerwache rollen. Im zweiten Bauabschnitt wird das alte Dienstgebäude der Feuerwehr platt gemacht. Die bisherige Fahrzeughalle der Feuerwehr bleibt erhalten, wird aber dem Baubetriebshof für seine Fahrzeuge zugeschlagen. Die neue Werkstatthalle des Bauhofs soll direkt daneben errichtet werden.

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Von Katja Eggers

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