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Stadtwerke bilden neues Tor zur Stadt

Lehrte Stadtwerke bilden neues Tor zur Stadt

Die Stadt hat ein neues Tor: So bezeichnete Bürgermeister Klaus Sidortschuk das Ensemble aus den beiden neuen Stadtwerke gebäuden und dem Wasserturm, als er bei der offiziellen Eröffnung des Komplexes an der Germaniastraße das Wort ergriff.

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Beim Eröffnungsfest geht Wilhelm Uden vom hannoverschen Duo Alpenklang auf Tuchfühlung mit den Zuhörern.

Quelle: Michael Schütz

Lehrte. Das Stadtoberhaupt, als solches auch Aufsichtsratsvorsitzender der städtischen Tochter, konstatierte am Sonnabendvormittag „einen großen Schritt für die Entwicklung der Stadt an dieser Stelle“. Und schaute gleichzeitig in die Vergangenheit: „Als wir vor zwei Jahren in einer großen Grube den Grundstein gelegt hatten, konnte man sich noch nicht vorstellen, wie das hier sein könnte.“

Wie das Plusenergiehaus innen aussieht, das durch Erdwärme und Solarenergie mehr Energie erzeugt als es verbraucht, konnten die Besucher anschließend bei Führungen mit dem Architekten begutachten: viel Glas und Licht, große Fenster, moderne Büros. Am Nachmittag gab es noch ein vom Stadtmarketing organisiertes Fest mit Musik und Firmenpräsentationen.

Der Tag der offenen Tür kam spät, denn der Betrieb im neuen Stadtwerke-Domizil läuft bereits seit Dezember vergangenen Jahres. „Es klafft zwischen unserem Einzug und der Einweihung eine größere zeitliche Lücke“, räumte Stadtwerke-Chef Rainer Eberth ein. Das habe damit zu tun, dass zunächst noch die Außenanlagen fertiggestellt werden sollten. „Bei 11 000 Quadratmetern und beträchtlichen Höhenunterschieden hat das etwas länger gedauert.“ 43 Fachfirmen seien an dem 8,3 Millionen Euro teuren Bau beteiligt gewesen, resümierte der Hausherr: „Das liegt an der Komplexität der Gebäude.“

Sidortschuk erinnerte vor allem an die schwierigen Vorgaben auf dem Gelände, das nicht nur einen Ölschaden aufwies. Es sei auch das alte E-Werk zu berücksichtigen gewesen, dessen Fassade erhalten und in der Bauphase mit Trägern abgestützt wurde. Er habe gehofft, dass sie wegen des vorbeifließenden Verkehrs nicht zusammenbreche: „Sonst hätte man vermuten können, dass das absichtlich geschehen sei.“

Von Michael Schütz

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