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Straßensperrung verärgert Adolphshof

Hämelerwald Straßensperrung verärgert Adolphshof

Im Adolphshof herrscht Verärgerung: Seit wenigen Tagen erst haben die Verantwortlichen dort Kenntnis darüber, dass die Landesstraße 413 südlich von Hämelerwald saniert und gesperrt wird. Die Straße ist die einzige Zufahrt zum Ökohof. Jetzt drohen Probleme.

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Erschwerte Zufahrt zum Öko-Hof: Die Landesstraße am Adolphshof wird saniert.

Quelle: Achim Gückel

Hämelerwald. „Es ist unser landwirtschaftlicher Betrieb betroffen, ebenso wie unsere Vermarktung und unsere Bildungsstätte“, zählt Angelika Güntzel vom Adolphshof auf. Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Besucher, Gäste einer Tagung - sie alle müssten nun sehr kurzfristig von der Straßensperrung in Kenntnis gesetzt werden. Das mache erhebliche Probleme. Und der gerade erst umgebaute Hofladen an der Einfahrt zum Gut werde während der Bauarbeiten an der Landesstraße wohl große Umsatzeinbußen hinnehmen müssen, sagt Güntzel. Auch für die Bauarbeiten an der neuen Werkstatt für die Sozialtherapie auf dem Gutshof drohen nun Schwierigkeiten. All das hätte vermieden werden können, wenn man frühzeitiger von den Arbeiten an der Landesstraße gewusst hätte, meint sie.

Erst Mitte vergangener Woche war beim Adolphshof ein Rundschreiben der Baufirma eingetrudelt, welche die Straße nun saniert. Das sei viel zu spät, heißt es im Adolphshof. Mancher Anwohner in den Ansiedlungen an der Straße zwischen Hämelerwald und Mehrum habe möglicherweise noch gar keine Informationen erhalten.

Auch die Stadt Lehrte sei von der groß angelegten Fahrbahnsanierung auf der viel befahrenen Straße Mitte vergangener Woche in Kenntnis gesetzt worden, bestätigt Sprecher Fabian Nolting. Er spricht von einem „sehr kurzen Vorlauf“ für die Information von Anliegern.

Bei der für die Sanierung zuständigen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hat man gewisses Verständnis für die Verärgerung im Adolphshof. Ein längerer Vorlauf für die Ankündigung der Bauarbeiten wäre „sicher wünschenswert“ gewesen, gibt Bernd Mühl­nickel, Leiter des Geschäftsbereichs Wolfenbüttel, zu. „Manchmal ist das aber leider nicht machbar“, sagt er und spricht von vielfältigen Abstimmungen, die insbesondere mit der ausführenden Baufirma zu treffen seien. Jetzt müsse man daher die Arbeiten, die bewusst in die Herbstferien gelegt wurden, so schnell wie möglich erledigen.

Bis Ende November soll die Oberfläche der Landesstraße zwischen dem Mittellandkanal im Süden und Hämelerwald im Norden abgefräst und erneuert werden. Dazu wird die Straße am Kreisel bei Mehrum gesperrt. Der Adolphshof und die kleine Siedlung an der Landesstraße sind noch von Norden her erreichbar. Autofahrer müssen die etwa 16 Kilometer lange Umleitung über Schwicheldt, Vöhrum und Sievershausen nehmen.

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