Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Taxifahrer verfolgt Zechpreller

Immensen Taxifahrer verfolgt Zechpreller

Sich nach durchzechter Nacht in Hannover nach Lehrte kutschieren lassen, aber anschließend die Zeche von 70 Euro prellen und einfach abhauen - das wollte sich ein Taxifahrer am frühen Sonntagmorgen nicht gefallen lassen.

Voriger Artikel
Zytanien-Festival begeistert 2000 Besucher
Nächster Artikel
Ansturm auf neuen Baugrund

Die Beamten stellten das Duo und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Beförderungserschleichung ein.

Quelle: Symbolbild

Lehrte. Er verfolgte die beiden jungen Männer, schnappte sich nach einer Rangelei das Handy des einen und schloss sich damit im Auto ein, bis die Polizei anrückte.

Die beiden 20 und 26 Jahre alten Männer aus Immensen hatten sich Sonntag gegen 8 Uhr morgens aus Hannovers Innenstadt in die Straße Am Fleith chauffieren lassen - offenbar sturzbetrunken. Bei dem Jüngeren stellte die Polizei nach einem Alkoholtest einen Wert von mehr als 2 Promille fest. Als das Duo nach der Ankunft fluchtartig das Taxi verlassen hatte, nahm der 60-jährige Fahrer die Verfolgung auf. Er holte die beiden ein, stellte dem 26-Jährigen ein Bein und schubste den 20-Jährigen zu Boden. Dabei fiel dessen Handy heraus. Dies steckte der Taxifahrer ein und schloss sich damit im Auto ein.

Die Beamten stellten das Duo und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Beförderungserschleichung ein. Sein Handy bekam der 20-Jährige wieder. Doch damit war die Angelegenheit noch nicht zu Ende. Weil der Jüngere über Kopfschmerzen klagte, brachte ihn ein Rettungswagen ins Lehrter Krankenhaus. Eine Untersuchung lehnte er jedoch ab - und flüchtete stattdessen aus der Notaufnahme. Eine sofortige Fahndung blieb jedoch erfolglos. Später stellte sich dann heraus, dass ihn seine Mutter bereits irgendwo aufgegriffen und wieder ins Klinikum gebracht hatte.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Digitales Daumenkino: So wächst das Parkhaus

Das Parkhaus in Lehrte wächst zusehends. Woche für Woche macht HAZ-Redakteur Achim Gückel ein Foto des Baus aus derselben Perspektive. Daraus entsteht ein digitales Daumenkino.