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Tennet baut nächstes Jahr an 

Lehrte Tennet baut nächstes Jahr an 

Die Pläne für den Erweiterungsbau des Strombetreibers Tennet in Ahlten gehen in die nächste Runde: Der Sieger des Architektenwettbewerbs steht fest. Baubeginn soll Ende nächsten Jahres sein.

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Das Architekturmodell zeigt das bestehende Tennet-Verwaltungsgebäude und den daran andockenden Erweiterungsbau (rechts).

Quelle: Katja Eggers

Ahlten. Die Planungen für den Erweiterungsbau des Stromnetzbetreibers Tennet am Eisenbahnlängsweg in Ahlten gehen in die nächste Runde: Mittlerweile steht der Sieger des Architektenwettbewerbs fest. Baubeginn soll Ende nächsten Jahres sein.

Der Netzbetreiber Tennet hat seinen Stammsitz in Holland. An ihrem Standort in Ahlten möchte die Firma ihre noch an mehreren Orten verteilten rund 570 Mitarbeiter künftig unter einem Dach konzentrieren. Das Unternehmen plant dafür einen Verwaltungsneubau für etwa 380 Mitarbeiter.  Das Gebäude soll als viergeschossiger Erweiterungsbau ans Tennet-Haupthaus am Eisenbahnlängsweg andocken. 

Die rund 320 Mitarbeiter, die in Ahlten bisher im ehemaligen Rechenzentrum an der Raiffeisenstraße beheimatet sind, sollen dann auch am Eisenbahnlängsweg arbeiten. Dort sind derzeit um die 210 Mitarbeiter beschäftigt. „Wir möchten die beiden Unternehmensbereiche zusammenführen, um Geschlossenheit zu ermöglichen und Synergien zu nutzen“, erklärte Axel Schomberg, Stellvertretender Leiter Technik Betriebszentren, in der jüngsten Sitzung des Ortsrates Ahlten. Über die Höhe der Investition für den Neubau sagt Tennet indes nichts.

In einem separaten zweigeschossigen Gebäude würden zusätzliche 50 Arbeitsplätze untergebracht. Der neue Haupteingang entsteht zwischen dem bereits bestehenden und dem Neubau. Architekt Johannes Jung vom Architekternbüro KBK aus Stuttgart erläuterte die Pläne in einer Präsenation und anhand eines Architekturmodells.

KBK hat den Architektenwettbewerb gewonnen, den Tennet 2016 ausgeschrieben hatte. 25 Büros hatten dabei ihre Ideen eingereicht. In der Jury hatte auch Lehrtes neuer Stadtbaurat Christian Bollwein gesessen. Tennet war der Empfehlung der Jury gefolgt und hatte sich somit für den Entwurf der KBK Architekten entschieden.

Die Erschließung des Baugeländes soll über die Straße Am Rehwinkel beziehungsweise den Eisenbahnlängsweg erfolgen. 

Von Katja Eggers

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