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Tibor Anca unterstützt Pastor Peisert

Steinwedel Tibor Anca unterstützt Pastor Peisert

Die Steinwedeler bekommen einen zweiten Geistlichen in die St.-Petri-Gemeinde. Tibor Anca, Kandidat im Predigeramt, unterstützt Pastor Mirko Peisert, der sich zurzeit um die Geschäfte der verwaisten Superintendentur in Burgdorf kümmert.

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Verstärkung für ein halbes Jahr: Tibor Anca (rechts) an seiner neuen Wirkungsstätte mit Pastor Mirko Peisert.

Quelle: Michael Schütz

Lehrte. Der Weggang von Superintendent Ralph Charbonnier aus Burgdorf im Mai hat das Leben von Steinwedels Gemeindepastor Mirko Peisert verändert. Peisert ist stellvertretender Superintendent und hat in dieser Funktion die Geschäfte des Kirchenkreises zu führen. „Es gibt sehr viel mehr zu tun“, erklärt Peisert.

Trotz der Unterstützung der zweiten stellvertretenden Superintendentin, der Lehrter Matthäus-pastorin Gesa Steingräber-Broder, sei die Belastung in der Gemeinde mit 2200 Mitgliedern zu groß, um noch eine Pastorenstelle adäquat auszufüllen. Deswegen habe die Landeskirche Tibor Anca auf eine volle Stelle in Steinwedel berufen.

Die Kosten für die Verstärkung gehen allerdings nicht zulasten der Gemeinde. Die Landeskirche und der Kirchenkreis kommen dafür auf.

Für das nächste halbe Jahr werden sich die beiden Geistlichen die Gottesdienste teilen. Die sogenannten Kasualien wie Taufen, Beerdigungen und Trauungen sowie Besuche in der Gemeinde werde vor allem Anca übernehmen. Der Konfirmandenunterricht bleibe in seiner Hand, kündigt Peisert an.

Für Anca ist es der Start in ein neues Leben. Der 39-Jährige wurde in Oradea in Rumänien in die dortige ungarische Minderheit ­hineingeboren. Seine geistliche Laufbahn hat er in der reformierten Kirche in Rumänien begonnen, in der er auch Pastor war. Bei einem Auslandsaufenthalt in der Schweiz hat er seine Frau, die heutige Markuspastorin Sophie Anca, kennengelernt. Das Paar ist seit 2009 in Deutschland. Berufliches Ziel des Familienvaters ist eine Pastorenstelle in einer Gemeinde in der Region. Die Unterstützung Peiserts sei eine Ausbildung, um die Unterschiede der lutherischen Kirche zu seiner Herkunftskirche zu lernen. Ein halbes Jahr sei dafür ausreichend, meint Peisert. „Wir erwarten, dass wir bis dahin einen neuen Superintendenten haben.“

Am Sonntag, 10 Uhr, wird Anca in der St.-Petri-Kirche in sein neues Amt eingeführt.

von Michael Schütz

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