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Wohnmobil-Stellplätze: Stadt bekommt Hilfe

Lehrte Wohnmobil-Stellplätze: Stadt bekommt Hilfe

Lehrtes Politiker wollen an der Idee festhalten, auf dem Schützenplatz offizielle Stellplätze für Wohnmobile einzurichten – auch wenn in diesem Jahr wegen der Haushaltssperre kein städtisches Geld dafür zur Verfügung steht. Unterstützung könnte dabei von einem Arpker kommen. Er bietet an, bei der Einrichtung der Stellplätze finanziell zu helfen.

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Sie wollen Stellplätze für Wohnmobile auf dem Schützenplatz: Rolf Lüdeling (von links), Bodo Grün. Bärbel Klapproth ist eine der ersten Interessenten.

Quelle: susanne Hanke

Lehrte. Die Überraschung in der Sitzung des Umweltausschusses war groß: Andreas Schmidt schlug Politikern und Stadtverwaltung während der Bürgerfragestunde vor, in Sachen Stellplätze für Wohnmobile zu helfen. Der Unternehmer aus Arpke baut solche Anlagen professionell auf. Er werde die Einrichtung auf dem Schützenplatz zahlen und könne den Platz dann auch betreiben, sagte er.

Politiker und Verwaltung wollen nun über den Vorschlag nachdenken und schauen, ob er umsetzbar ist. Möglicherweise kommt in der Angelegenheit aber noch mehr Hilfe auf die Stadt zu. Ein weiterer Besucher der Sitzung schlug vor, er könne sich um Sponsoren für die Wohnmobil-Stellplätze kümmern.

Die Politiker einigten sich daher einmütig darauf, das Projekt weiter zu verfolgen. Man wolle den Schützenplatz schon jetzt in Internetforen als inoffiziellen Standplatz für Wohnmobile bewerben, ohne dass dort entsprechende Vorrichtungen oder Ausschilderungen vorhanden sind. Da koste kein Geld. Außerdem soll nun geprüft werden, ob Dritte, etwa der Unternehmer aus Arpke, an der Einrichtung der Stellplätze beteiligt werden könnten. Möglicherweise werde der Vorschlag aber auch für den städtischen Haushalt 2017 wiederholt.

Das Ansinnen, auf dem Schützenplatz Markierungen und Beschilderungen anzubringen, Stromzapfsäulen und Entsorgungsvorrichtungen aufzubauen, ist schon mehrere Jahre alt. Knapp 20 000 Euro würde es kosten die Wohnmobil-Stellplätze inzurichten, hatte die Stadt errechnet. In einer abgespeckten Form, nur mit Beschilderung und Markierung, wären nur 4000 Euro fällig.

Von Achim Gückel

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