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Vereine sollen Sportanlage Am Pfingstanger managen

Lehrte Vereine sollen Sportanlage Am Pfingstanger managen

Vereine sollen nach einem Vorschlag der Gruppe CDU-FDP-Piraten die Trägerschaft der Sportanlage Am Pfingstanger übernehmen. Für die Stadt wäre eine Übertragung der Verantwortung der Anlage an Vereine eine Premiere. Nur beim Sportplatz Immensen gibt es ein vergleichbares Modell.

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Dynamisch: Die Lehrterin Britta Naumann kratzt beim Weitsprung im Stadion am Pfingstanger an ihrer Bestmarke. Wertungsrichterin Margarethe Kaufung prüft, ob die Sportlerin nicht übertritt.  

Quelle: Eike Brunhöber

Lehrte. Um die Sportstätte Am Pfingstanger gibt es seit Monaten viele Diskussionen. Zwischen 2012 und Mitte 2015 hat die Stadt allein 33 Vorfälle auf dem Gelände registriert. Dabei ging es um Verstöße gegen die Sportstättenbenutzungsordnung wie nicht abgeschlossene Tore, Verschmutzungen und mutwillige Beschädigungen wie herausgerissene Torsicherungspfosten. Die Kosten für die Wartung und Pflege des Platzes hält die Stadt mit 115.000 Euro jährlich für zu hoch.

Die CDU-FDP-Piraten-Gruppe sieht nun in einer Übertragung der Anlage an einen oder mehrere Vereine eine mögliche Lösung des Problems. „Wir stellen uns dies in finanzieller Verantwortung und Trägerschaft vor“, heißt es in einer Anfrage an die Stadt zu dem Thema. Kultur- und Sportamtschef Eckhard Otto sieht mehrere Möglichkeiten einer Übertragung - angefangen von der vollständigen Nutzungs- und Besitzänderung bis hin zu einer gewissen Aufteilung der Verantwortung zwischen Stadt und Vereinen. Für die Stadt wäre eine Übertragung der Verantwortung der Anlage an Vereine eine Premiere. Nur beim Sportplatz Immensen gibt es ein vergleichbares Modell. „Aber da ist der Verein auch Eigentümer der Anlage“, sagt Otto.

Der Kultur- und Sportamtschef prüft derzeit Möglichkeiten einer Übertragung der Sportanlage Am Pfingstanger - inklusive der finanziellen Auswirkungen. Die CDU-FDP-Piraten-Gruppe will die städtische Anlage zudem aufwerten und möchte den aktuellen Bolzplatz (Rotgrandplatz) in einen Kunstrasenplatz umwandeln. Laut Otto ist dieses durchaus verständlich, „da solch ein Platz das ganze Jahr bespielbar wäre“. Bis zur nächsten Sportausschusssitzung am 13. Oktober will Otto zu beiden Anliegen Ergebnisse vorlegen.

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