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Meeting Maria in der Städtischen Galerie

Lehrte Meeting Maria in der Städtischen Galerie

Unter dem Titel "Meeting Maria" hat Julienne Franke, Kulturbeauftragte der Stadt Lehrte, am Freitagabend in der Städtischen Galerie eine Ausstellung eröffnet. Darin werden Werke der Wiener Meisterschüler der Künstlerin Maria Lassnig gezeigt.

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Die ehemaligen Meisterschüler der Wiener Hochschule für angewandte Kunst zeigen ihre Werke jetzt in der Städtischen Galerie in Lehrte.

Quelle: Susanne Hanke

Lehrte. "Maria können Sie leider nicht mehr treffen", bedauerte die Kulturbeauftragte der Stadt Lehrte, Julienne Franke. Aber sie sei die geistige Schirmherrin der neuen Ausstellung in der Städtischen Galerie.

Ihre künstlerischen Spuren lassen sich in den ausgestellten Werken der elf Künstler der ehemaligen Meisterklasse der Wiener Hochschule für angewandte Kunst entdecken. Maria Lassnig habe dort mit 61 Jahren als erste Frau die Professur übernommen, hob Franke hervor.
Wie die Schülerinnen und Schüler ihre eigene Formensprache entwickelt haben, davon erzählen die unterschiedlichen Werke, die um das Thema „Körperbefindlichkeiten“ kreisen.

Zu sehen ist eine spannende Präsentation, die durch die verschiedenen Ansätze der jeweiligen Künstler geprägt sind, sich dabei aber immer bildhaft erfassen lassen. Plakative, lebensgroße frontale Ansichten der Portraitmalerin Hannah Veigl stehen dabei etwa im Gegensatz zu der grafischen Arbeit von Lena Knilli, die mit zarten Linien den Spuren der menschlichen Existenz folgt. Expressive Mimik, verzerrte Proportionen von Mara Mattuschka bilden die ambivalente Situation der Frau ab, dagegen begibt sich Annette Wirtz in die Welt der Mythologie. Ihre Frauenfiguren befinden sich zwischen Moderne und Historie. Nur auf die Körperlichkeit reduziert, eröffnet die Installation von Bele Marx und Gilles Marquis einen neuen Blick auf die Körperbehaarung. Die menschliche Gestalt wird hier durch Streifen mit Haaren moduliert.

Sie hätten sich gegenseitig inspiriert, so die Künstlerin Hannah Feigl und sie seien immer in Kontakt geblieben um sich auszutauschen. Dieses starke Band der Meisterklasse um Maria Lassnig war bei diesem „Künstlerklassentreffen“ durchaus zu spüren.

Von susanne Hanke

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