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Lehrterin stellt in der Schlosserei aus

Lehrte Lehrterin stellt in der Schlosserei aus

Düsseldorf und Wien gehörten jüngst zu den Städten, deren Künstler in der Alten Schlosserei ausgestellt haben. Bei der nächsten Vernissage am Freitag, 7. April, hat es die Künstlerin nicht so weit. Kerstin Henschel wohnt in Lehrte und stellt vom April an ihre abstrakten Bilder im Zuckerzentrum aus.

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Die Lehrterin Kerstin Henschel zeigt ihre aktuellen Arbeiten in der Städtischen Galerie.

Quelle: privat

Lehrte. Zum dritten Mal wird Henschel im Fokus einer Ausstellung in der Städtischen Galerie sein. Bereits 1999 und 2008 waren ihre Werke in der Alten Schlosserei zu sehen. Aufwändig und langwierig ist die Arbeitsweise der Lehrterin, die ihre Staffelei in der Ateliergemeinschaft in der Bettfedernfabrik im hannoverschen Linden stehen hat. Langwierig ist sie deshalb, weil die Künstlerin Farben und Linien in einzelnen Schichten aufeinander bringt und dadurch Räumlichkeit und Bewegung im Auge des Betrachters erzeugt.

Seit 2013 hat sich ihre Vorgehensweise geändert, denn in der derzeit entstehenden Serie arbeitet sie auf der Grundlage von Fotos. Diese sind überwiegend bei Aufenthalten im sommerlichen Schweden entstanden und dienen jetzt als Basis für die für Henschel typischen Schichten aus Farben und Linien. Diese können die Bilder entweder ganz bedecken oder nur minimal eingesetzt werden, sodass die Veränderungen nur auf den zweiten Blick sichtbar werden. Eine weitere Arbeitsweise liegt in der Auflösung der obersten Fotoschicht. Die dadurch entstehenden Farbschichten nutzt Henschel zu künstlerischen Veränderungen der Fotografie, die dadurch manchmal sogar ins Surreale abgleitet wird. Ein Grundthema der Werke ist immer wieder das Licht.

Die Ausstellung wird am Freitag, 7. April, um 19.30 Uhr in der Städtischen Galerie, Alte Schlosserei 1, eröffnet. Nach der Begrüßung durch den 1. stellvertretenden Bürgermeister Burkhard Hoppe führt die Ausstellungsorganisatorin Julienne Franke in Henschels Werk ein. Die Künstlerin wird anwesend sein und für Gespräche zur Verfügung stehen. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist bis zum 11. Juni zu sehen. Öffnungszeiten sind jeweils dienstags bis freitags sowie sonntags von 14 bis 18 Uhr.

Von Michael Schütz

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