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Chor singt zur Erinnerung an Max Reger

Lehrte Chor singt zur Erinnerung an Max Reger

Das Lehrter Vokalensemble ars nova hat am Sonnabend an Max Reger, einen der großen Komponisten der vorletzten Jahrhundertwende, erinnert. In seinem Konzert in der Markuskirche brachte der Chor zudem Werke von Regers Zeitgenossem Hugo Wolf und seinem Vorbild Johann Sebastian Bach zu Gehör.

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Mit viel Gefühl: Das Vokalensemble singt unter der Leitung von Volkmar Zehner die Motette "Lobet den Herrn" von Johann Sebastian Bach, dem großen Vorbild von Max Reger (1873-1916).

Quelle: Katja Eggers

Lehrte. "Max Reger ist mittlerweile leider etwas in Vergessenheit geraten", erklärte Chorleiter Volkmar Zehner zum Auftakt des Konzertes. Den 100. Todestag des Komponisten wolle das Ensemble daher nutzen, um Regers Musik wieder aufblühen zu lassen. Regers großes Vorbild sei stets Bach gewesen. Dessen hohe Kunst habe Reger mit romantischem Leben erfüllt. "Herausgekommen ist eine sehr emotionale und berührende Musik", betonte Zehner.

Der Chor wusste die großen Gefühle gesanglich perfekt umzusetzen. Regers geistliche Gesänge erklangen jedoch erst zum Schluss des etwa einstündigen Konzertes. Den Auftakt bildete Bach. Bei dessen vierstimmiger Motette "Lobet den Herrn" erfüllte das "Halleluja" in allen erdenklichen Höhen, Tiefen und Klangfarben die Kirche.

Mit Bachs doppelchöriger Motette "Ich lasse dich nicht" für acht Stimmen legte der Chor gesanglich sogar noch eine Schippe drauf. Auch die Stücke von Wolf und Jean Langlais wurden - völlig zurecht - mit viel Beifall belohnt. Halleluja!

Von Katja Eggers

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