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Volksbank setzt auf Kontofinder

Lehrte/Pattensen Volksbank setzt auf Kontofinder

Gut acht Monate nach der Fusion hat die Volksbank Hildesheim-Lehrte-Pattensen ihre erste Bilanz im neuen Zusammenschluss vorgelegt.

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Die Volksbank Hildesheim,
Lehrte,
Pattensen - hier die Filiale in der Zuckerpassage -
hat ihre erste Bilanz nach der Fusion vorgelegt.

Quelle: Oliver Kühn

Lehrte. Zum 31. Dezember 2015 habe das neue Kreditinstitut, das sich zum 1. Mai vergangenen Jahres aus der Volksbank Lehrte-Springe-Pattensen-Ronnenberg und der Volksbank Hildesheim gebildet hat, ein Betriebsergebnis von 22,1 Millionen Euro erreicht. Die Kundeneinlage sei gegenüber dem Vorjahr um 44 Millionen Euro auf nunmehr 1,74 Milliarden Euro gestiegen.

Der Vorstandsvorsitzende Henning Deneke-Jöhrens erklärte, dass die Volksbank mit der Fusion den Grundstein für die Zukunft gelegt habe. Allerdings stelle die Niedrigzinsphase, die sich seiner Einschätzung nach auch in diesem Jahr fortsetzen werde, die Bank vor einige schwere Herausforderungen. „Das heißt für uns, dass wir die Einnahmen steigern und die Kosten senken müssen, um die Wirtschaftlichkeit weiterhin sicherzustellen“, erklärte Deneke-Jöhrens, der für 2016 ein ähnliches Betriebsergebnis wie im abgelaufenen Jahr erwartet, in seinem Bilanzbericht.

Die Schließung von Geschäftsstellen an den 51 Standorten in Hildesheim und der Region Hannover sei trotz dieser Vorgabe derzeit nicht geplant. Bereits bei der Bekanntgabe der Fusion im vergangenen Frühjahr hatte die Volksbank verkündet, dass betriebsbedingte Kündigungen unter den etwa 460 Mitarbeitern bis zum Ende des Jahres 2018 ausgeschlossen seien.

Um dennoch wettbewerbsfähig zu bleiben, will die Volksbank in Kürze unter anderem neue Kontomodelle für Privat- und Firmenkunden anbieten. Dabei soll beispielsweise ein elektronischer „Kontofinder“ den Kunden die Wahl eines für sie geeigneten Angebots erleichtern: Im Internet könnten sie eingeben, wie viele Buchungen oder Daueraufträge pro Monat auf ihrem Konto anfallen - und würden dann von der Bank den Vorschlag eines für sie geeigneten Kontomodells erhalten.

Auch darüber hinaus will die Volksbank neben dem persönlichen Kundenkontakt in den Filialen weiter die Möglichkeiten der zunehmenden Digitalisierung nutzen. Unter anderem können Kunden bald ihre Vertragsabschlüsse tätigen - ohne dabei zur Legitimation persönlich in der Bank erscheinen zu müssen.

Dazu sollen die zur Identifikation nötigen Ausweispapiere vom Kunden über einen gesicherten Videokanal vorgezeigt werden. Dieses Angebot wird nach den abschließenden Tests voraussichtlich vom 1. April an angeboten werden können.

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