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Vorarbeiten für neue Feuerwache beginnen

Lehrte Vorarbeiten für neue Feuerwache beginnen

Die Vorbereitungen für das Millonenprojekt „Lehrter Feuerwache“ beginnen. In der kommenden Woche wird ein Abrissunternehmen ein erstes altes Gebäude auf dem Feuerwehrgelände an der Schützenstraße beseitigen. Voraussichtlich Mitte August starten die Arbeiten für die neue Alarmausfahrt.

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Abriss in der nächsten Woche: Dieses Gebäude muss als erstes für den Bau der neuen Lehrter Feuerwache weichen.

Quelle: Achim Gückel

Lehrte. Es ist eines der komplexesten und kostspieligsten Bauvorhaben, dass die Stadt Lehrte jemals in Angriff genommen hat. Und bevor die neue Feuerwache samt integriertem Bauhof an der Schützenstraße fertig ist, vergehen noch Jahre. Doch bereits in der kommenden Woche wird für jeden Lehrte sichtbar, dass sich auf dem Gelände der Feuerwehr in nächster Zeit Großes tut. Dann verschwindet das Wohngebäude Schützenstraße 49b. Es diente zuletzt als Lager, wird nun aber nicht mehr benötigt und würde dem Neubauprojekt im Wege stehen.

Nach Angaben der Verwaltung erneuert die Stadtentwässerung noch in diesem Jahr einen Regenwasserkanal, der unter dem Abrisshaus verläuft. In circa vier Wochen beginnen unterdessen die Arbeiten auf der westlichen Seite des Feuerwehrgeländes. Dort will die Stadt eine sogenannte Alarmausfahrt einrichten, über die die Einsatzfahrzeuge künftig ausrücken werden. Sie führt hinter dem Jugendzentrum Nord auf den Aligser Weg, und für sie müssen Teile des dort verlaufenden Blöckengrabens in unterirdische Rohre verlegt werden. Die neue Alarmausfahrt soll die vorhandene Ein- und Ausfahrt an der Schützenstraße entlasten.

Der Baubeginn für die neue Feuerwache ist allerdings noch in weiter Ferne. Nach Einschätzung von Stadtsprecherin Nele Domin wird das frühestens im Herbst 2017 der Fall sein. Zurzeit befindet sich das Projekt, das möglicherweise 17 Millionen Euro kosten wird, noch in der europaweiten Ausschreibungsphase. Bis Anfang Oktober haben Bauunternehmen die Chance, ihre Angebote abzugeben. Anschließend geht es in die Detailplanung, in dem ein unter anderem mit Lokalpolitikern besetztes Bewertungsgremium mitwirken wird.

Im Frühjahr 2017 soll dann feststehen, welches Unternehmen die Feuerwache errichten darf. Danach schließt sich noch das Verfahren zur Baugenehmigung an.

Von Achim Gückel

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