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Neubau der Feuerwache verschiebt sich

Lehrte Neubau der Feuerwache verschiebt sich

Die Haushaltssperre bringt die Planungen der Stadt gehörig durcheinander - auch den millionenschweren Neubau der Feuerwache. Die Stadt will den ursprünglich für 4. Mai vorgesehenen Versand der europaweit ausgeschriebenen Vergabeunterlagen um sechs Monate verschieben. Parallel dazu wird errechnet, ob es noch Einsparpotenziale gibt.

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Die Lehrter Feuerwache soll einen Neubau bekommen.

Quelle: Katja Eggers

Lehrte. Der Vorsitzende der Gruppe CDU-FDP-Piraten, Hans-Joachim Deneke-Jöhrens, konstatierte, dass man sich wegen der Haushaltssperre bei den Zahlen im "Blindflug" bewege und dies Entscheidungen fast unmöglich mache. Ähnlich sieht dies der SPD-Fraktionschef Bodo Wiechmann: "Wir wollen ja nicht Ja zur Feuerwache sagen und damit vielleicht Nein zum Neubau der Mensa." Eine Entscheidung dazu soll nächsten Mittwoch im Rat fallen. Momentan werden die Kosten mit mindestens 17 Millionen Euro kalkuliert.

Dennoch sollen die Planungen weiter vorangetrieben werden. Dem Vorschlag von Bürgermeister Klaus Sidortschuk, den Versand der Unterlagen an die Anbieter und damit den ersten konkreten Schritt um sechs Monate zu verschieben, stimmten sowohl der Haushalts- wie auch der Bauausschuss zu. "Bis dahin gibt es auch eine Entscheidung, ob es einen Nachtragshaushalt gibt oder nicht", sagte Sidortschuk. Ansonsten müsste man das Vorhaben abbrechen und später wieder ganz von vorne anfangen. 

Die Frage von Ralf Wengorsch (CDU), ob man nicht die geplanten 1000 Quadratmeter Fläche reduzieren könnte, verneinte Sidortschuk: "In dem Projekt ist keine Luft mehr, kleiner geht nicht." Auch die vorgesehene Atemschutzstrecke steht auf dem Prüfstand. Warum denn in Lehrte eine eigene Anlage geplant sei, obwohl es solch eine bereits in der Feuerwehrtechnischen Zentrale Burgdorf gebe, wollte Wiechmann wissen. Das liege an den wenigen verfügbaren Terminen, sagte Stadtbrandmeister Jörg Posenauer. Die meisten seien den jährlich vorgeschriebenen Leistungsnachweisen vorbehalten. "Und wir können dort nicht trainieren." Die geplante Strecke in Lehrte sei wesentlich kleiner und diene mehr dem Fitnessgedanken.

Von Oliver Kühn

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