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Weihnachtsmarkt an der Kirche

Lehrte Weihnachtsmarkt an der Kirche

Drei Tage lang herrscht am Wochenende festliche Gemütlichkeit an der Matthäuskirche. Dafür sorgt das Stadtmarketing Lehrte, das von Freitag bis Sonntag auf der dann gesperrten Straße An der Masch zum Lehrter Weihnachtsmarkt bittet.

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Die Lehrter flanieren gern über ihren Weihnachtsmarkt am Fuß der Matthäuskirche.

Quelle: Archiv

Lehrte. Auf dem Kopfsteinpflaster verteilen sich von der Kreuzung mit der Marktstraße bis hin zum Denkmal insgesamt 25 Buden, in denen es vom Kunsthandwerk bis zu Bratwurst und Glühwein einiges zu erstehen gibt. Die Lehrter nutzen den Markt jedes Jahr gern, um sich dort für einen Klönschnack mit Freunden und Bekannten zu treffen.

Der Markt beginnt am Freitag um 15 Uhr. Gegen 17.50 Uhr steht die offizielle Eröffnung mit Bürgermeister Klaus Sidortschuk auf dem Programm. Über alle drei Tage hinweg engagieren sich Vereine und Organisationen auf dem Weihnachtsmarkt, darunter die Bläserklasse des Gymnasiums, der Gemischte Chor Liederkranz und die Musikschule Ostkreis.

Außer im kleinen Budendorf auf dem Markt wird sich vieles in der Matthäuskirche abspielen. Im Foyer des Gotteshauses veranstalten die Eltern des Matthäus-Kindergartens und der Gruppe „Frauen unterwegs“ am Freitag und Sonnabend ein Kita-Café. Am Sonntag übernimmt der Matthäus-Gemeinderat den Job.

Ein besonderer Schwerpunkt wird beim Lehrter Weihnachtsmarkt auf das Angebot für die Kinder gelegt. Am Ende der Budenstraße steht ein beheiztes Zelt, in dem sich das sogenannte Weihnachtspostamt befindet. Mädchen und Jungen können dort einen Wunschzettel abgeben oder dort verfassen. Der Zettel wird dann per Post nach Himmelsthür geschickt. Im Zelt finden auch kleine weihnachtliche Lesungen statt. Der Höhepunkt aus Kindersicht wird aber sicher der Besuch des Weihnachtsmannes höchstpersönlich sein, der am Freitag um 18, am Sonnabend um 16 und am Sonntag um 17 Uhr an der Matthäuskirche vorbeischauen wird.

Für viele Lehrter ist es der Höhepunkt des Weihnachtsmarkts: Am Sonntagnachmittag treffen sich dort Lehrter Chöre zu einem Adventskonzert in der Matthäuskirche. In diesem Jahr treten die Chöre Querliedein, Tria Musica, der Lehrter Männerchor und das Ensemble Vis-à-Vis auf. Sie werden verstärkt durch Streicher des Lehrter Kammerorchesters. Die Chöre werden zunächst jeweils allein auf der Bühne einige Lieder singen, bevor am Ende alle der rund 120 Sänger gemeinsam im Altarraum der Kirche die Christkindlmesse von Ignaz Reimann aufführen. Der Eintritt zu dem Chorkonzert am Sonntag ist kostenlos.

Kanzelrede mit DRK-Chef: War Jesus ein Flüchtling?

Dieses Thema ist brandaktuell: „War Jesus ein Flüchtling!?“ lautet das Motto der Kanzelrede, die am Sonntag, 13. Dezember, ab 18 Uhr am Rande des Lehrter Weihnachtsmarkts zu hören sein wird. In der Matthäuskirche am Markt spricht der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins und Mitbegründer des Runden Tisches sowie des Netzwerkes „Lehrte hilft“, Achim Rüter. Er bezieht sich dabei auf eine Sequenz aus dem Matthäusevangelium, in dem von der Flucht einer vom Tod bedrohten Familie aus Ägypten die Rede ist. Es ist die Familie Jesu. In der Reihe der Reden auf der Matthäuskanzel kommen bekannte Lehrter zu Wort, die stets einen biblischen Text mit ihren eigenen beruflichen sowie persönlichen Erfahrungen verbinden. Der 54-jährige Achim Rüter ist seit Mai 2014 Vorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes in Lehrte. Er ist vielfältig ehrenamtlich engagiert, etwa als Helfer im Katastrophenschutz oder beim Aufbau der Rumänienhilfe im Ortsverein. Von Beruf ist Rüter Abteilungsdirektor einer Großbank in Frankfurt. ac

Von Michael Schütz

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