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"Wie entschärfen Sie die Bahnhofstraße?"

Der Kandidaten-Check "Wie entschärfen Sie die Bahnhofstraße?"

Welche Position beziehen Parteien und Wählergruppen vor der Kommunalwahl zu Themen, die die Stadt bewegen? Der Anzeiger fragt nach. Heute geht es um die Problemzone Bahnhofstraße: „Wie wollen sie die Zustände dort entschärfen?“

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Die Bahnhofstraßein in Lehrte.

Quelle: Achim Gückel

Wilhelm Busch, CDU: "Als erster Schritt ist eine Bestandsaufnahme wichtig, auf deren Basis mit allen wichtigen Akteuren Gespräche zu führen sind. Auf den Flächen entlang der Gleise können langfristig in geschlossener viergeschossiger Bauweise hochwertige Bürostandorte entstehen, die gleichzeitig als Lärmschutzbebauung für die andere Straßenseite dienen und Impulse zur baulichen Aufwertung der Bestandsimmobilien geben."

Burkhard Hoppe, SPD: "So wie schon im ISEK beschlossen muss ein städtebauliches Konzept zur Überplanung des Rathaus- und Bahnhofsviertels erstellt werden. Ziel ist eine Neuordnung und Aufwertung des Viertels. Dazu gehört auch die Entwicklung eines Wohnstandortes hinter dem Rathaus. Natürlich muss auch die wichtige Querung (Bahnhofstunnel) mit erfasst werden. Querung ohne Angsträume mit ausreichender Beleuchtung und Sicherungsmaßnahmen hat Priorität."

Annette Sturm-Werner, FDP: "Hier muss der Ordnungsdienst seine Kontrollen ausweiten, da die Problemzonen des Geländes nicht im städtischen Besitz sind. Hier sind dringend Verhandlungen mit der Bahn erforderlich. Der Standort der Drogenberatung schafft ebenfalls nur eine weitere Verschärfung der Situation."

Christoph Lokotsch, Linke: "Leider gibt es dafür kein Patentrezept. Kontrollen und Platzverweise verlagern das Problem nur in andere Bereiche. Mit der Sanierung der Fahrbahn und dem Rückschnitt des Grüns ist das Erscheinungsbild der Straße bereits verbessert worden. Allerdings reicht die Bahnhofstraße nicht nur vom Rathaus bis zum Bahnhof, sondern geht danach noch weiter. Auch Richtersdorf und die Bahntunnel müssen mitgedacht werden."

Ronald Schütz, Grüne: "Die Grünen haben bereits 2013 angeregt, einen studentischen Wettbewerb für die Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes auszuschreiben. Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept hat diese Notwendigkeit bestätigt. Für 2016 sind für die Planung Gelder eingestellt, aber der Haushaltssperre zum Opfer gefallen. Das Geld für den Wettbewerb wird nach unserem Willen 2017 wieder vorgesehen, wenn möglich aber noch 2016 wieder freigegeben."

Sebastian Frenger, Piraten: "Die Parksituation auf der Bahnhofstraße muss entlastet werden. Eine Neugestaltung ist anzustreben. Hier sollten Flächen entstehen wo für die Besucher der Drogenberatungsstelle ein sinnvoller Zeitvertreib ermöglicht wird."

Stefan Henze, AfD: "Indem verstärkte Präventionsmaßnahmen ergriffen werden. Dazu gehören eine qualifizierte Betreuung sowie eine bessere Unterstützung der Drobel. Regelmäßige Polizeistreifen, um das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu erhöhen, und zusätzlich die Verkehrsprobleme der Bahnhofstraße zu entschärfen."

Von der Redaktion

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