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Wie erhöhen Sie die Familienfreundlichkeit?

Der Kandidaten-Check Wie erhöhen Sie die Familienfreundlichkeit?

Welche Position beziehen Parteien und Wählergruppen vor der Kommunalwahl zu Themen, die die Stadt Lehrte bewegen? Der Anzeiger fragt nach: „Wie wollen Sie die Familienfreundlichkeit in der Stadt erhöhen?“

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Der Anzeiger fragt nach: Wie wollen Sie Lehrtes
 Familienfreundlichkeit erhöhen?

Quelle: Symbolbild

Ekkehard Bock-Wegener, SPD: Wir setzen in Lehrte auf ein bedarfsgerechtes Platzangebot, flexible Öffnungszeiten und qualitativ hochwertige pädagogische Arbeit in unseren Krippen und Kitas. Diese wollen wir, wo möglich, zu Familienzentren weiterentwickeln oder neue Einrichtungen von vornherein entsprechend planen. Die unter „Frühe Hilfen“ zusammengefassten Angebote werden wir weiter unterstützen und die räumlichen Bedingungen des Familienservicebüros weiter verbessern.

Heike Koehler, CDU: Wir werden die Angebote der Kinderbetreuung bedarfsgerecht weiterentwickeln, damit die Eltern ihre Vorstellungen von Erwerbstätigkeit im Bewusstsein einer qualitativ guten und verlässlichen Betreuung ihrer Kinder umsetzen können. Wir werden gezielte Beratungs- und Hilfsangebote für Eltern, aber auch für Kinder und Jugendliche durch Familienzentren nachhaltig fördern. Wir wollen günstiges Bauland für Familien bereitstellen.

Beriwan Kelloglu, Grüne: In der aktuellen Ratsperiode haben wir zahlreiche Kitaplätze geschaffen. Wir setzen dies fort und wollen außerdem längere, für Berufstätige geeignete Betreuungszeiten in Kitas und Horten, die Schaffung von Familienzentren, gut ausgestattete Jugendzentren, Orte, um die Natur zu erleben und ein preiswertes und gutes Schwimmbad. Nur eine familienfreundliche Stadt ist zukunftsfähig. Hier wollen wir nicht sparen.

Annette Sturm-Werner, FDP: Familienfreundlichkeit ist allumfassend. Das fängt bei genügend Kita-Plätzen und möglicher Ganztagsbetreuung an, betrifft aber genauso Grundschulen und qualitativ hochwertige schulische Weiterbildung. Günstige Verkehrsverbindungen und vielseitige Freizeitangebote gehören ebenfalls dazu. Lehrte ist nach Meinung der FDP auf einem guten Weg, aber die Möglichkeiten sind noch längst nicht ausgeschöpft. 

Jan Nadaczinski, Piraten: Förderung von Familienausflügen durch fahrscheinlosen ÖPNV. Ausbau und Sicherung des Radwegnetzes, Unterstützung des Radschnellwegs. Schwimmbäder sollen für Kinder kostenfrei gemacht werden. Kostenfreie Kindertageseinrichtungen – auch nach der Schule – um Familien zu stärken.

Hans-Jürgen Dankert, Linke: Wichtig ist, dass in Lehrte weiterhin ein gutes Bildungs- und Beratungsangebot für Familien vorgehalten wird. Eine an den individuellen Bedürfnissen orientierte Kinderbetreuung, gute Kindertagesstätten und Schulen mit hochwertigen Ganztagsangeboten sind dafür von besonderer Bedeutung. Alle Grundschulstandorte müssen erhalten bleiben – im Zweifel durch organisatorische Zusammenlegung (eine Schule, mehrere Standorte). 

Stefan Henze, AfD: Familien stärken bedeutet unsere Gesellschaft zu stärken. Das will die AfD! Das heißt: Ausbau der Hortplätze, Flexibilisierung des Kita-Angebots und eine dritte Betreuungskraft in allen Kita-Gruppen. Die Gebühren für den Kita-Besuch und für das Essen in Kita und Schule müssen deutlich gesenkt werden. Wenn die Gelder aus der Migrantenbetreuung nach Abflauen des Flüchtlingsstroms umgeleitet werden, schaffen wir das.

Von der Redaktion

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