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"Wie weiter mit der Schulentwicklung?"

Der Kandidaten-Check "Wie weiter mit der Schulentwicklung?"

Welche Position beziehen Parteien und Wählergruppen vor der Kommunalwahl zu Themen, die die Stadt bewegen? Der Anzeiger fragt nach. Heute: „Wie soll es mit der Schulentwicklung in der Stadt Lehrte weitergehen?“

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Symbolbild

Quelle: Heiko Wolfraum

Hans-Joachim Deneke-Jöhrens, CDU: "Die CDU will die vielfältigen Schulangebote vor Ort mit Grundschulen, Gymnasium, Realschule und IGS erhalten. Fusionspläne der Hauptschule werden unterstützt. Die Sanierung des Bestands geht vor Neubau, die bestehenden Raumangebote müssen genutzt werden. Alle Schulen werden gleichbehandelt. Sanierung und Teilneubau zunächst an den Brennpunkten. Die Priorität für einen Neubau setzen wir im Schulzentrum Lehrte-Mitte."

Thomas Diekmann, SPD: "Der Elternwille spielt eine zentrale Rolle. Veränderte Rahmenbedingungen auf Landesebene haben in diesem Jahr beim Übergang in die weiterführenden Schulen zu einer veränderten Anwahl durch Eltern und Schüler geführt. Durch eine Elternbefragung im Herbst wollen wir unsere Entscheidungen auf eine sichere Grundlage stellen. Die SPD möchte beide IGS-Standorte in der Mittelstufe erhalten. Entscheidend ist allein die Nachfrage der Eltern."

Annette Sturm-Werner, FDP: " Mit der IGS an zwei Standorten trotz sinkender Schülerzahlen werden nach Ansicht der FDP unnötig doppelte Unterhaltungskosten entstehen und hohe Investitionskosten erforderlich. Am Gymnasium aber werden zunächst Container aufgestellt, obwohl hier stetig steigende Schülerzahlen zu verzeichnen sind. Das ganze Konzept der Schulpolitik und Schulentwicklung muss neu überdacht und geändert werden."

Oliver Schilling, Linke: "Wir wollen alle Grundschulstandorte erhalten und sowohl das Gymnasium als auch die IGS stärken. In allen drei Schulzentren (Mitte, Süd, Ost) sind umfangreiche Sanierungen erforderlich, in Mitte und Süd auch Neubauten. Auf Dauer werden nur zwei weiterführende Schulen nebeneinander existieren: Gymnasium und IGS. Zur (bitteren) Wahrheit gehört, dass Letztere kaum dauerhaft an zwei Standorten betrieben werden kann."

Carsten Milde, Grüne: "Rot-Grün hat den Schulentwicklungsplan verabschiedet, um größte Vielfalt der Wege zu allen Schulabschlüssen zu ermöglichen. Die IGS-Oberstufe ist entscheidender Baustein dieser Entwicklung. Die Hauptschule geht in die IGS in Lehrte-Süd über. Eine neue Elternbefragung wird Klarheit über die Entwicklung der Sekundarstufe I der IGS bringen und wichtige Grundlage für die Standortplanung Hämelerwald und Lehrte-Süd sein."

Jan Nadaczinski, Piraten: "Die geplante IGS Lehrte-Süd liegt in unserem Interesse. Der Schulstandort Hämelerwald soll auf jeden Fall erhalten bleiben, er muss an die neue Situation angepasst werden. Auch die Grundschulen in den Ortsteilen dürfen nicht in den Hintergrund geraten."

Ulrich Gürtler, AfD: "Wir sind für den konsequenten Ausbau und die Weiterentwicklung des dreigliedrigen Schulsystems. Wir sind gegen weitere ideologische Experimente. Ziel muss es sein, für den Arbeitsmarkt attraktive Schulabgänger heranzubilden, um den Fachkräftemangel und die Anzahl derer mit Hartz-IV-Berufswunsch zu verringern."

Von der Redaktion

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