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Ein Haus macht den Ort weltbekannt

Sievershausen Ein Haus macht den Ort weltbekannt

Auf der Wikimap Lehrte, einer interaktiven Karte des Stadtgebiets im Internet, wimmelt es von grünen und roten Fähnchen. Jedes zeigt eine Stelle an, die von den Einwohnern gelobt oder kritisiert wird. In der Serie „So lebt es sich in Lehrte“ schauen wir uns in den Ortschaften um. Heute in Sievershausen.

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„Etwas ganz Besonderes“: Das Antikriegshaus ist als Veranstaltungsort weit über die Ortsgrenzen von Sievershausen hinaus bekannt.

Quelle: Gerko Naumann

Lehrte. „Für sein Antikriegshaus ist Sievershausen weltbekannt.“ Das sagt der stellvertretende Ortsbürgermeister Armin Hapke. „Gäste aus der ganzen Welt nehmen an Seminaren und Projektwochen in dem Gebäude teil.“ Das ist auch bei den Nutzern der Wikimap beliebt. Einer schreibt: „Ein toller kultureller Veranstaltungsort mit einem vielfältigen Programm auf hohem Niveau. Etwas ganz Besonderes!“

Weniger friedlich geht es nach Angaben der Wikimap-Nutzer dagegen im Straßenverkehr zu. Vor allem an den Ortsausgängen werde gerast. „Autofahrer aus Vöhrum bremsen erst viel weiter im Ort ab, ebenfalls fahren die Leute an dieser Stelle nicht mit 50 Kilometer pro Stunde aus dem Dorf heraus, sondern sind meistens schon bei 80. Ein Kreisel sollte her“, fordert ein Internetnutzer. Diese Maßnahme findet Hapke übertrieben. Dass der Verkehr gebremst werden muss, sei aber richtig und seit Jahren Forderung des Ortsrats. Bisher sei der Wunsch nach einer Verkehrsinsel von der zuständigen Landesbehörde allerdings stets abgelehnt worden.

Mit Sorge nehmen die Einwohner Sievershausens zur Kenntnis, dass es in den vergangenen Wochen mehrere Diebstähle an der Gewerbestraße gegeben hat. Unter anderem wurde ein ganzer Lastwagen gestohlen, der mit neun Tonnen Müsliprodukten beladen war. In der Wikimap fordert ein Bürger, dass „die Polizei häufiger Streife fahren“ sollte. Das fände auch Hapke sinnvoll.

Für die Entwicklung Sievershausens hat der stellvertretende Ortsbürgermeister darüber hinaus noch einen Wunsch, den viele Bürger an ihn herangetragen haben: eine schnellere Internetverbindung. Laut Hapke wäre es sinnvoll, die Leitungen im Zuge der Erschließung des Baugebiets Kirchlahe-Süd zu verlegen.

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