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Braunschweiger Osterküken kommen aus Arpke

Lehrte Braunschweiger Osterküken kommen aus Arpke

Die Osterküken im Naturhistorischen Museum in Braunschweig stammen von einem Züchter aus Arpke. Ralf-Otto Burgdorf stellte erstmals 120 Eier von seinen Bielefelder Kennhühnern für die Aktion zur Verfügung. Die wenige Tage alten Küken sind noch bis Sonntag 17 Uhr im Museum zu sehen.

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Im Naturhistorischen Museum sind seit Ostern wieder die geschlüpften Osterküken zu sehen.

Quelle: Privat

Arpke. Eher per Zufall sind die Bielefelder Kennhühner von Ralf-Otto Burgdorf zur Osteraktion ins Naturhistorische Museum nach Braunschweig gelangt. "Wir suchen dafür immer seltene Hühnersorten und sind so auf den Lehrter Züchter gestoßen", sagt Silke Röhling, Sprecherin des Naturhistorischen Museums Braunschweig.

Jedes Jahr beschafft sich das Museum vor Ostern rund 100 Eier und die werden dann im Museum in einem elektrischen Schau-Brutapparat bei 37-38 Grad Celsius erbrütet. Nach 21 Tagen Brutzeit schlüpfen die ersten Küken. Rund 4 bis 5 Stunden braucht dabei ein Küken, um sich mit Hilfe seines Eizahnes aus der Schale herauszupicken. Die Kinder können die Tiere beim beim Brüten, Schlüpfen und Wachsen beobachten.

Das Besondere der Bielefelder Kennhühner sei, dass man bereits am Tag des Schlupfes das Geschlecht der Küken anhand ihrer Farbigkeit unterscheiden könne, sagt Röhling. Während die Gefiederfärbung bei den Hähnchen ockergelb mit einem hellbraunen Rückenstreifen ist, hat das Hennenküken ein hellbraunes Flaumgefieder mit einem dunkelbraunen Rückenstreifen.

Der Arpker Ralf-Otto Burgdorf stellte zum ersten Mal Eier für die Aktion in Braunschweig zur Verfügung. "Das ist schon etwas Besonderes", sagt er. Der Dachdeckermeister betreibt die Hühnerzucht als Hobby. "Es macht mir einfach Spaß und wir haben immer frische Eier", sagt Burgdorf. Neben Hühnern hält er auch noch Tauben und Ziegen bei sich in Arpke.

Die Bielefelder Kennhühner züchtet Burgdorf seit rund 20 Jahren. "Ich hatte früher mal eine italienische Sorte, das hat einfach nicht gepasst", sagt er. Die italienischen Hähne wären durch den vor ihren Augen hängenden Kamm jedes Mal aufgeschreckt und aggressiv geworden, wenn er den Stall betreten habe. "Die Bielefelder Kennhühner sind ruhig, die passen vom Temperament besser zu mir", sagt Burgdorf.

Mit seinen besten Exemplaren besucht er auch Ausstellungen rund um Hannover. Die in Braunschweig geschlüpften rund 56 Küken holt er am Sonntagabend wieder ab. Einen Teil der Tiere behält er für seine eigene Zucht, den anderen Teil gibt er an andere Züchter oder Hühnerhalter ab.

Die vor rund 10 Tagen geschlüpften kleinen Küken sind noch bis Sonntag täglich von 9 bis 17 Uhr im Naturhistorischen Museum in Braunschweig zu sehen. Neben den lebendigen Küken gibt es eine kleine Begleitausstellung, die den Verlauf der künstlichen Brut erläutert, das Schlüpfen verschiedener Vogelarten zeigt und die häufigsten Fragen rund um die Osterküken beantwortet.

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Von Redakteur Patricia Oswald-Kipper

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