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Anwohner beklagen holperigen Straßenausbau

Lehrte Anwohner beklagen holperigen Straßenausbau

Der Ausbau der Manskestraße ist fast abgeschlossen. Doch Anwohner der Gneisenaustraße und der von ihr abgehenden Nebenstraßen beklagen eine nach ihrer Ansicht nicht akzeptable Anbindung an die Manskestraße. Sie sammeln Unterschriften, um die Stadt zu einer Nachbesserung zu bewegen.

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Zwischen Manske- und Gneisenaustraße verläuft eine vergleichsweise tiefe Gosse. Das verärgert Anwohner.

Quelle: Thomas Böger

Lehrte. "Da wird man richtig durchgeschüttelt", schildert Norbert Ernstsohn seine Erfahrungen mit dem Überqueren der Gosse am Rande der Manskestraße. Sie ist ungewöhnlich tief und steigt zur Gneisenaustraße relativ steil an. Auch wenn man langsam fahre, werde "die Wirbelsäule ganz schön strapaziert", meint Ernstsohn.

Mit dem Fahrrad sei sie sogar gestürzt, berichtet Birgit Fürst. Zum Rechtsabbiegen in die Gneisenaustraße müsse man nach links ausholen, um die Gosse möglichst im 90-Grad-Winkel zu queren. "Das ist gefährlich, wenn hinter mir ein Auto kommt", sagt Fürst. Mit einem Rollator oder gar mit einem Rollstuhl könne man die Rinne nur mit Unterstützung einer zweiten Person passieren, kritisiert sie.

An der Situation habe sich auch nach einer Nachbesserung nichts geändert, meint Ernstsohn. Alles sei sogar noch schlimmer geworden. Deshalb hat er sich an die Stadtverwaltung gewandt und das Problem in einem Schreiben an den Fachdienst Straßen und Verkehr geschildert. In der Antwort heißt es, aufgrund des geringen Längsgefälles habe man bei der Sanierung der Straße eine Pendel-Rinne einbauen müssen. Bei der Abnahme der Straße habe man einen Fehler an der Stelle bemerkt, an der die Fahrradfahrer abbiegen. Daraufhin sei ein Rundbord "durch den Einbau eines dritten Gossenläufers ersetzt und die vorhandene Fahrbahnpflasterung höhenmäßig angepasst" worden. Weitere bauliche Änderungen würden nicht mehr vorgenommen, teilt die Behörde mit.

Damit wollen Ernstsohn und seine Mitstreiter sich nicht zufrieden geben. Sie haben begonnen, in der Nachbarschaft Unterschriften zu sammeln. "Es gibt niemanden, der nicht meint, dass die Anbindung durch die angebliche Nachbesserung noch schlechter geworden ist", hat er dabei festgestellt. Er wird nun noch mehr Unterstützer suchen und die Liste dann Bürgermeister Klaus Sidortschuk übergeben.

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Zwischen Manske- und Gneisenaustraße verläuft eine vergleichsweise tiefe Gosse.

Quelle: Thomas Böger
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