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30-Zone? Kann man auch selbst machen

Wulfelade 30-Zone? Kann man auch selbst machen

Selbst ist die Dorfgemeinschaft: Freiwillige aus Wulfelade versuchen, mit Ziffern auf den Straßen das Tempo in den Seitenstraßen zu begrenzen. An acht Stellen haben Unterstützer eine große weiße 30 auf den Asphalt gepinselt. So wolle man helfen, das Leben im Dorf sicherer zu gestalten.

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Martin und Erik Suhr (von links) sowie Reinhard Scharnhorst malen die Zahlen auf die Fahrbahn.

Quelle: Brückner

Wulfelade. Sie setzen auf Freiwilligkeit: Mit entsprechenden Hinweisschildern und nun auch mit eigenhändig aufgemalten Ziffern auf der Fahrbahn verleihen die Wulfelader ihrem Appell an die Autofahrer, den Fuß vom Gas zu nehmen, jetzt Nachdruck.

An acht Stellen im Dorf haben Unterstützer jetzt jeweils eine große weiße 30 auf den Asphalt gepinselt. So wolle man helfen, das Leben und Spielen im Dorf etwas sicherer zu gestalten, sagt Ratsherr Reinhard Scharnhorst, der auch Sprecher des Arbeitskreises Dorfentwicklung ist. Etliche Schilder hatten Bürger bereits vor Jahren gespendet, weitere finanzierte jetzt der Ortsrat.

„Verkehrsrechtliche Konsequenzen hat das nicht, wir setzen auf Freiwilligkeit - schließlich fahren hauptsächlich Landwirte und Anwohner hier durch“, fügt er hinzu. Die Stadt dulde diese Maßnahme, auch in Mardorf und Schneeren habe man bereits gute Erfahrungen damit gemacht.

Sorgen macht den Wulfeladern allerdings weiterhin die Ortsdurchfahrt. Nur wenige Autofahrer halten sich auf der breiten, geraden Strecke ans Tempolimit. „Wegen der Bedeutung der Straße können wir hier keine weitere Begrenzung erreichen“, sagt Martin Suhr vom Arbeitskreis. „Schön wäre es aber, wenn dort mehr Kontrollen durchgeführt würden.“

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