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Ab Donnerstag wird es am ZOB noch enger

Neustadt Ab Donnerstag wird es am ZOB noch enger

Das wird eng: Von Donnerstag an behindert eine zusätzliche provisorische Zufahrt zum Busbahnhof (ZOB) den Straßenverkehr im Zentrum.

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Für Wochen ein Bild, an das sich Verkehrsteilnehmer gewöhnen müssen: Vom ZOB beanspruchen Busse die Zufahrt auf die Wunstorfer Straße. Die Stadtverwaltung setzt auf Rücksichtnahme.

Quelle: von werder

Neustadt. Für drei bis vier Wochen ersetzt die Anbindung die Zufahrt über die Bahnhofskreuzung Herzog-Erich-Allee/Wunstorfer Straße. Busse aus und in Richtung Süden sollen das Provisorium nutzen, alle anderen Busse sowie berechtigte Fahrzeuge (Taxis, Anlieger) die Zufahrt an der Landwehr. Die nämlich, verspricht die Stadt, soll am Donnerstag wieder freigegeben werden.

Die provisorische Anbindung liegt an der Wunstorfer Straße auf halber Höhe zwischen Herzog-Erich-Allee und Landwehr - und damit mitten in Neustadts meist frequentiertem Straßenabschnitt überhaupt. An- und abfahrende Busse, so steht zu erwarten, werden den dort ohnehin vielfach stark eingeschränkten Verkehrsfluss zusätzlich stören.

„Es geht nicht anders“, sagt Martin Schwalb, bei der Stadtverwaltung für Straßenverkehr zuständig. Während des laufenden ZOB-Umbaus müsse auch die Zufahrt zur Wunstorfer Straße saniert werden, das gehe am besten und schnellsten bei einer Vollsperrung der Anbindung.

„Wir gehen bewusst in die Ferienzeit“, sagt Schwalb. Dann führen weniger Busse, der Verkehr werde möglichst wenig beeinträchtigt. Rund fünf Busse pro Stunde, so Klaus-Peter Wedemeyer, Betriebsleiter der Regiobus, würden in Ferienzeiten an- und abfahren. Er hoffe, dass das Provisorium nicht zu zu viel Ungemach führe. Bisher, sagt der Bus-Manager, sei der ZOB-Umbau „absolut problemlos verlaufen“.

Nicht ohne Sorgen betrachtet die Polizei das Szenario: „Es ist gewiss nicht optimal gelöst“, sagt Rolf Wenda, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes. In der ursprünglichen Bauleitplanung sei keine zusätzliche Zufahrt vorgesehen gewesen. „Wir hoffen, dass das so klappt.“

Eine rasche Sanierung der Zufahrt an der Bahnhofskreuzung ist nach Angaben der Planer notwendig, um im Zeitrahmen zu bleiben. Der Umbau des Zentralen Omnibusbahnhofs läuft seit einem Jahr. Im November soll das auf 8,5 Millionen Euro veranschlagte Projekt abgeschlossen sein.

Von Dirk von Werder

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