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Achtzig Mal Kultur aus Neustadt

Neustädter Land Achtzig Mal Kultur aus Neustadt

Das war eine Kultourreise der Superlative: Fast 80 Veranstaltungen und Aktionen standen auf dem Programm, das der Verein KULTURnetzWERK zusammengestellt hatte. Für die Kultur-Touristen gab es ein Wochenende voller vielfältiger Kunst an den sechs Veranstaltungsorten.

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Müller Gero Müller spielt in Dudensen an der Bockwindmühle auf dem Dudelsack.

Quelle: Faber

Neustadt. Für jeden Geschmack und jedes Alter hatten die Organisatoren Attraktives vorbereitet, als Spiegel des enormen Potenzials von Künstlern aus Neustadt und dem Neustädter Land. Neben Führungen im Kloster konnten dort Besucher an den Mitmachaktionen der Jugendkunstschule teilnehmen, sich die Ausstellungen von Peter Ballath und Linda Schwarz ansehen und verschiedenen Ensembles lauschen. "Ich bin begeistert. Vor 15 Jahren habe ich als Landschaftsarchitekt die Anlage mitgestaltet. Heute bin ich als Besucher hergekommen. Besonders spannend finde ich die LandArt-Aktion im Klostergarten," sagte Wolfgang Wette.

Unter dem Titel Kunst ohne Grenzen im Strutz-Hof Evensen wurde Eindrucksvolles aus Kunst, Literatur und Musik geboten. Mit dabei: Künstlerin Hildgard Strutz. Sie präsentierte unter anderem in ihrem Garten Installationen aus dem "Hochkant"-Ausstellungskonzept.

Im Mandelsloher Hassenhof begeisterte eine Mischung aus Musik, Lesungen und Ausstellungen zum Thema Entschleunigung. Die Gäste verweilten vor künstlerischen Arbeiten und lauschten entspannt den Darbietungen in der Klassik-Scheune.

Vor der romantischen Kulisse der Bockwindmühle in Dudensen gab es ebenso Genussvolles für Augen und Ohren. Ein Höhepunkt dürften die Hörproben von Müller Gero Müller mit einem Dutzend verschiedener Dudelsäcke  gewesen sein.

Auf der Seebühne Mardorf lautete das Motto Musik und Meer. Das Programm variierte von der Rockabilly-Show über Tanzdarbietungen des TSV Bordenau bis zu Chormusik und Jazz. Geschichte(n) und Kunst in Poggenhagen lautete der Titel der Angebote im Landgasthaus Meyer.

Wer mochte, konnte die Kultourreise sportlich angehen und sich den geführten Rundtouren des ADFC unter der Leitung von Detlev Zehm anschließen.

Interview mit Anja Sternbeck, Vorsitzender der KULTURnetzWERKS

Frau Sternbeck, wie hat sich die Veranstaltung entwickelt?

2012 und 2014 hatten wir mehr als 30 Veranstaltungsorte. Nach Rückmeldungen von Organisatoren und Besuchern haben wir jetzt die Orte auf sechs reduziert, um mehr Vielfalt überall zu präsentieren.

Wie war die Vorbereitung für ein solches Mammutprogramm zu bewältigen?

Wichtig war es, früh genug anzufangen und die Aufgaben gut im Vorbereitungsteam aufzuteilen. So haben sich die Arbeitsgruppen Organisation und Werbung daraus gebildet. Dazu wurden ein Konzept und Zeitplan erstellt. So vorzugehen war sehr hilfreich. Alles wurde ehrenamtlich geleistet.

Wird es eine Neuauflage in zwei Jahren geben?

Es zeigt sich, dass die Kultourreise im Neustädter Land gut angekommen ist und viele Menschen an einem Wochenende zusammenführt. Daher stehe ich dem positiv gegenüber, aber entscheiden muss das die Mitgliederversammlung des KULTURnetzWERKS.

Umfrage

Petra Wette, Göttingen: "Über die Reihe Klosterküche im Fernsehen bin ich auf das Angebot in Mariensee aufmerksam geworden. Die Kultourreise ist eine gute Gelegenheit, hier zu recherchieren, denn ich gebe Kochkurse für Schüler."

Vahe Nerkararyan, Hannover: "Meine Schwester ist Kunstschulpädagogin. Sie stellt auf dem Strutzhof aus. Als Maschinenbauer kenne ich mich mit der Kunst nicht so gut aus, aber es gefällt mir richtig gut".

Gerhard Waßmann, Dudensen: "Das Programm der Kultourreise hängt an unserer Pinnwand in der Küche. Meine Pferde stehen auf den Nachbarwiese der Bockwindmühle. Ich dachte, wenn es passt, komme ich nach dem Füttern mal vorbei."

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Von Carola Faber

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