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AfD-Gegner stören Wahlwerbung

Neustadt AfD-Gegner stören Wahlwerbung

Vier junge Leute haben gestern mit einer außergewöhnlichen Aktion auf dem Marktplatz viel Aufmerksamkeit erregt. Mit Handzetteln und Faltblättern, die sie verteilten, riefen sie dazu auf, Infomaterial der AfD einzusammeln und in Mülltüten zu entsorgen. Auch von Pöbeleien war die Rede.

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Mit Handzetteln und Mülltüten zogen am Freitag junge Leute durch die Neustädter Innenstadt, um AfD-Material einzusammeln und zum Boykott der Partei aufzurufen.

Quelle: Kirst

Neustadt. Sie haben erreicht, was sie wollten: Auch wenn nicht jedem die Aktion der vier jungen Neustädter gefiel, so blieben doch viele Marktbesucher stehen und hörten sich an, was die AfD-Gegner zu sagen hatten. "Wir wollen erklären, weshalb die AfD aus unserer Sicht keine Alternative ist. Das ist eine rassistische und undemokatische Gruppierung", sagte einer der jungen Männer. Seinen Namen mochte keiner der vier nennen, ein Foto lehnten sie ebenso ab. Aus Angst vor Reaktionen aus der rechten Ecke, wie sie sagten. Und wohl auch deshalb, weil sie ihre Aktion nicht angemeldet hatten. Die Polizei sprach mit den jungen Leuten, Personalien wurden festgestellt, eine mitgebrachte Abfalltonne verschwand in einer Ecke an der Markstraße. Dort warben am Freitag Parteivertreter aus dem Stadtgebiet: SPD, CDU und FDP waren an diesem verregneten Tag unter einem Vordach zusammengerückt. Die AfD hatte ihren Stand derweil etwas abseits aufgebaut.

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