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Hier programmieren Lehrer Apps für Schüler

Neustadt Hier programmieren Lehrer Apps für Schüler

In der Leine-Schule haben sich Lehrer aus vier Ländern getroffen, um ein Projekt zur Programmierung von Apps vorzubereiten. Sie betreuen an ihren jeweiligen Schulen ein EU-Programm Erasmus+, bei dem die Teilnehmer unter anderem Verhaltensregeln in der digitalen Welt und Programmieren lernen.

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Paola Pupilli aus Italien zeigt ihren Kollegen an der Schautafel die Zusammensetzung der Programmierung.

Quelle: x

Neustadt. "Es ist ein ganz einfaches Quiz", sagt Paola Pupilli auf Englisch und zeigt eine App, die sie gemeinsam mit ihren Schülern programmiert hat. Die Lehrerin aus Mailand zeigt einigen Kollegen aus Deutschland, Finnland und Portugal an der Leine-Schule den Umgang mit einem Programm zur Erstellung von Apps, damit sie es an ihre Schüler weitergeben können.

Die Lehrer betreuen an ihren jeweiligen Schulen ein EU-Programm Erasmus+, bei dem die Teilnehmer unter anderem Verhaltensregeln in der digitalen Welt und Programmieren lernen. Dabei wird das Programm App-Inventor benutzt, bei dem wie bei einem Puzzle bestimmte vorgefertigte Bausteine zu einer Anwendung für Smartphones zusammengefügt werden können. An ihrer Schule in Mailand hat Pupilli zum Beispiel ein Quiz programmiert, bei dem es zu erraten gilt, welche Fahne zu welchem Land gehört. "Das war für die Expo in Mailand"sagt sie.

Zum Projekt gehören Treffen in unterschiedlichen Ländern - die Leine-Schule pflegt Partnerschaften mit Italien, Portugal und Finnland. Als nächstes geht es im November für fünf Leine-Schüler und drei ihrer Lehrer auf die Azoren. Dort bekommen sie dann die Aufgaben, die gerade in Neustadt erarbeitet werden.

Auch andere Schüler haben etwas von der Vorarbeit, die gerade geleistet wird, wie die Projektleiterin auf Seiten der Leine-Schule, Silke Jensen, berichtet. "Wir erstellen Tutorials für bestimmte Programmieraufgaben, anhand derer die Teilnehmer sich den Stoff erarbeiten können", sagt sie. Dabei handelt es sich um Lehrfilme, die auf der Internetplattform Youtube frei abrufbar sind. "Ziel ist es, diese später auch im Unterricht zu benutzen", sagt Rainer Gieraths, Konrektor der Leine-Schule.

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Paola Pupilli zeigt eine selbstprogrammierte App.

Quelle: Susanne Doepke
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