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Stadt fragt Betreuungswünsche ab

Neustadt Stadt fragt Betreuungswünsche ab

Die Nachfrage nach Ganztags-Betreuungsplätzen wird voraussichtlich weiter steigen. Um besser planen zu können, fragt die Stadt mit den neuen Anmeldeformularen ab, welche Angebote Eltern annehmen würden, wenn sie frei wählen könnten.

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Ute Orthmann-Melletat und Angela Sperling vom Familien-Servicebüro  zeigen die neue Kita-Broschüre der Stadt.

Quelle: Kathrin Götze

Neustadt. Aktuell läuft der Anmeldemonat für alle Kindertagesstätten der Stadt: Wer sein Kind ab 1. August 2017 in Krippe, Kindergarten oder Hort betreuen lassen will, muss bis 30. November die Anmeldeformulare einreichen. "Die Anmeldung wird in der Wunscheinrichtung abgegeben", betont die zuständige Fachdienstleiterin Martina Wilhelms. Die Einrichtungen stellen  ihre Gruppen selbst zusammen. Das städtische Familienservicebüro ist dafür da, einzugreifen und zu helfen, wenn es Probleme gibt. 

Zum Beispiel mit der verstärkten Nachfrage nach Ganztagsplätzen. "Zum ersten Mal verlangen wir von den Eltern jetzt einen Nachweis über Arbeitszeiten vom Arbeitgeber", sagt Wilhelms. Die Konkurrenz um die Plätze führe teils zu bösem Blut, auch zwischen den Eltern. "So haben die Einrichtungen auch etwas in der Hand, wenn es Ärger gibt", sagt Wilhelms.

Angedacht ist, in Suttorf eine altersübergreifende Ganztagsgruppe einzurichten, vorausgesetzt, es gibt genug Anmeldungen. Nach wie vor ist die Nachfrage nach Betreuungsplätzen in der Kernstadt ungleich größer als in den Dörfern. "Dieses Jahr hatten wir ja die Situation, dass die Förderschule leer lief und wir die Räume nutzen konnten - ein Glücksfall bei der stark gestiegenen Nachfrage", sagt Wilhelms.

Ganz so heftig werde der Bedarf wohl im nächsten Jahr nicht wieder steigen. Dennoch schaffen Stadt und Träger Plätze: "In der Pusteblume wird ausgebaut, auch in der Dyckerhoffstraße lässt sich wohl noch etwas machen", sagt Wilhelms. Und für das Neubaugebiet Auengärten im Nordwesten der Stadt ist eine neue Einrichtung in Planung. "Wir hätten sie gern für 2018 fertig, aber es wird wohl 2019", sagt die Fachdienstleiterin.

Eine Broschüre mit allen Kindertagesstätten der Stadt ist in den Einrichtungen, im Familienservicebüro und an anderen Auslagestellen erhältlich.

Von Kathrin Götze

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