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Zahlreiche Einwände gegen neuen Markt

Neustadt Zahlreiche Einwände gegen neuen Markt

Die Beratungen um den geplanten Einkaufsmarkt am Steinweg in Bordenau gehen in eine neue Runde. In den überarbeiteten Entwurf zum Bebauungsplan hat die Stadtverwaltung auch Einwände von Anwohnern eingearbeitet. 117 Seiten umfasst die Dokumentation der Stellungnahmen und der Antworten darauf.

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Anwohner des Steinweges setzten sich im Sommer für den Erhalt großer Bäume auf dem Grundstück des geplanten Einkaufsmarkts ein.

Quelle: Benjamin Gleue (Archiv)

Bordenau. So sei auf dem Marktgelände eine barrierearme Zuwegung für Fußgänger eingeplant worden, außerdem mehr Abstellflächen für Fahrräder. Unter dem Vordach des Marktgebäudes soll auch ein Geldautomat eingebaut werden können Dies werde voraussichtlich nicht zu erhöhter nächtlicher Lärmbelästigung führen, heißt es in der städtischen Vorlage für die weitere Beratung.

Heftige Proteste gab es, weil Anwohner befürchten, dass zu viele der alten Bäume auf dem Grundstück gefällt werden würden, auch Fledermausquartiere wurden darin vermutet. Dies habe sich nicht bestätigt, meldet die Stadt, die fraglichen Bäume seien genau untersucht und sogar bestiegen worden. Laut Plan ist nur eine alte Eiche auf dem Grundstück als erhaltenswert eingestuft worden, 18 Bäume waren vorab für eine Bewertung markiert worden. In der Vorlage heißt es: "Auch die weiteren Gehölze sollen (...) nach Möglichkeit erhalten werden." Dies sei auch bei der Planung der Parkplätze berücksichtigt worden, heißt es.

Die Stellflächen sollen im nordöstlichen Teil des Grundstücks gebaut werden, vom Steinweg aus gesehen rechts, das Marktgebäude dementsprechend links. Ein neuer Fußweg soll von der Einmündung des Burgsteller Wegs aus am Rand des Grundstücks und der Parkplätze entlang führen. Die St.-Thomas-Kirchengemeinde, die den angrenzenden Friedhof unterhält, erhebt keine Einwände. Sie weist aber darauf hin, dass sie es nicht verhindern könne, wenn bei größeren Trauerfeiern auch Friedhofsbesucher den Parkplatz des Einkaufsmarktes nutzten.

Der Ortsrat berät am Montag, 10. April, über die Vorlage, am 18. April ist der Umwelt- und Stadtentwicklungsausschuss dran. Der Verwaltungsausschuss soll dann am 24. April den Beschluss zur Auslegung der Pläne fassen. 

Von Kathrin Götze

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