Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -4 ° Nebel

Navigation:
Auch Jugend macht sich für freies Wlan stark

Neustadt Auch Jugend macht sich für freies Wlan stark

Ein offenes WLAN-Netz in der Innenstadt findet immer mehr Fürsprecher. Auch die Junge Union setzt sich für drahtloses Internet ein. Die Verwaltung hat nun den Prüfauftrag auf dem Tisch.

Voriger Artikel
Strom tanken wird nun abgerechnet
Nächster Artikel
Stammsitz der Wölper Grafenwird erforscht

Kostenloses Internet in der Innenstadt per WLAN für jedermann? Das fordert die Ratsgruppe CDU-FDP-Piraten.

Quelle: Kühn

Neustadt. Besucher sollten zukünftig vom Bahnhof bis zur Löwenbrücke freien, draht- und kostenlosen Zugang zum Internet vorfinden, meinen die Jungpolitiker. Damit werde die Innenstadt insbesondere für junge Leute interessanter. „Das lädt zu einem längeren Aufenthalt, zum Beispiel in einem Café oder Restaurant der Innenstadt, ein und steigert so deren Attraktivität“, sagt der Vorsitzende Felix Richter. Gleichzeitig werde damit den Besuchern ermöglicht, für die Stadt zu werben, etwa bei Veranstaltungen. Schöne Momente wie beim Stadtjubiläum könnten dann auch leichter über soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram oder Twitter geteilt werden. „Eine bessere Werbung für die Stadt gibt es nicht“, meint Richter.

Das sieht auch Björn Niemeyer vom CDU-Stadtverband so. Die Mehrheit im Rat hat kürzlich der Stadtverwaltung den Auftrag gegeben, Möglichkeiten für Finanzierung und technische Umsetzung zu prüfen - den Antrag hatte die Fraktion FDP/Bürgerforum gestellt. Laut Stadtsprecher Stefan Bark soll noch in diesem Jahr eine Drucksache vorgelegt werden.

In etlichen deutschen Städten ist der offene Netzzugang bereits verfügbar, es gibt verschiedene Methoden der technischen Ausführung und der Finanzierung. Auch Hannovers Politik dringt aktuell darauf, den Trend nicht zu verschlafen. Für Vereinfachung könnte ein geplantes Bundesgesetz sorgen, nach dem die Anbieter von offenen WLAN-Netzen künftig nicht mehr für widerrechtliche Nutzung haften müssen. Voraussetzung wäre, dass die Nutzer sich mit einem Klick verpflichten, das Recht nicht zu verletzen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6sk7393s99fjtcwhhda
Horror-Clip soll Autofahrer aufrütteln

Fotostrecke Neustadt: Horror-Clip soll Autofahrer aufrütteln