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Aufwind hält dank Bürgern an

Hagen Aufwind hält dank Bürgern an

Auch wenn politische Voraussetzungen schlechter werden, sei die Windkraft weiterhin eine Wachstumsbranche, meint der Neustädter Pionier Alexander Jäger-Bloh.

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Alexander Jäger-Bloh hat kürzlich seinen Firmensitz in Hagen erweitert.

Quelle: Kathrin Götze

Neustadt. Mit Stolpersteinen, wie einem Zwang zur Direktvermarktung und einer für 2017 angekündigten Ausschreibungspflicht für neue Projekte, störe der Gesetzgeber vor allem die kleineren Unternehmungen, kritisiert der Hagener. Um an Ausschreibungen teilzunehmen, müssten Entwickler demnach erst eine Bau- und Betriebsgenehmigung vorlegen.Das koste für jede Anlage gut und gerne 100.000 Euro. „Da wird die Ausschreibung zum Lotteriespiel, Großunternehmen tun sich damit leichter als kleine wie wir.“

Dennoch ist Jäger-Bloh zuversichtlich für die Branche: „Bürgerprojekte wie das in Laderholz und viele andere in der Region zeigen, dass die Akzeptanz steigt“, sagt er. Er sieht nach dem Ausstieg aus der Atomkraft auch den Ausstieg aus der Kohleverstromung als dringend notwendig an. „Wir sind gut vernetzt und kämpfen dafür, dass die Bedingungen sich nicht zu sehr zu unserem Nachteil verändern“, sagt Jäger-Bloh, der seinen Firmensitz in Hagen kürzlich um einen Neubau erweitert hat.

Im Neustädter Land habe er neben einem geplanten Ausbau des Windparks Mandelsloh noch weitere Projekte in Vorbereitung, einiges sei aber noch nicht spruchreif, sagt er. Im Neustädter Land sei noch viel Raum für Windkraft - dank vorausschauender Planung und eines positiven Klimas.

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