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Ausbau der Kita Mandelsloh soll 2016 beginnen

Neustadt Ausbau der Kita Mandelsloh soll 2016 beginnen

Lange haben die Mandelsloher die Erweiterung ihrer Kindertagesstätte gefordert. Nun liegen Pläne vor, nach denen noch in diesem Jahr der Bau beginnen könnte.

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Eine Skizze der Stadtverwaltung zeigt die Anbaupläne in der Ansicht aus Westen (oben) und Osten. Der Anbau ist jeweils farbig gekennzeichnet.

Quelle: cpschmidt/Stadt Neustadt

Mandelsloh. Die Tagesstätte, die einst als Zwei-Gruppen-Kindergarten mit Vormittagsbetreuung  erbaut worden war, ist mit den Anforderungen gewachsen. Das Gebäude allerdings nicht. Die Zahl der betreuten Kinder ist von früher 50 auf inzwischen bis zu 93 angewachsen. Die beiden Hortgruppen der Einrichtung in Containern untergebracht, dennoch herrscht auch im Hauptgebäude noch drangvolle Enge.

Dringend notwendig sind der nun veröffentlichten Beschlussvorlage für die Ratsgremien zufolge zumindest Horträume, eine größere Küche, ein Personalraum sowie weitere sanitäre Anlagen. All das soll in einem Anbau Platz finden, der sich an den Südgiebel des alten Gebäudes anschließen soll. Die neue Küche soll im Altbau untergebracht werden. Dafür wird der bisherige Personalraum umgebaut.

Die gesamte Erweiterung lässt sich die Stadt dem Plan zufolge 770.000 Euro kosten. Wenn alles gut geht, kann der Bau noch in diesem Jahr beginnen. Vorab müssen allerdings noch Ortsrat Mandelsloh (am 2. August) und Rat (am 1. September) zustimmen.

Vor Ort wird die Erweiterung schon lange gefordert. Sie wurde aber bereits mehrfach aufgeschoben. Zuletzt geschah das, zum Ärger der Betroffenen, im Zusammenhang mit dem Streit um die Grundschulstandorte Mandelsloh und Helstorf. Bevor an einem der Standort investiert werde, sollte erst die Entscheidung fallen, hieß es damals. Nun sollen nach Planungsstand zunächst beide Schulstandorte erhalten bleiben, und die längst fällige Investition auch nicht länger aufgeschoben werden.

Ortsbürgermeisterin Annegret Messerschmidt (SPD) jedenfalls ist froh, wenn nun endlich Bewegung in die Sache kommt: "Egal, was mit der Schule passiert, der Bedarf an Betreuungsplätzen bleibt doch", sagt sie.

Von Kathrin Götze

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