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Ausnahmezustand beendet

Niedernstöcken Ausnahmezustand beendet

Mit 542 Einwohnern zählt Niedernstöcken zu den kleineren Dörfern in Neustadts Landen - aber beim Feiern ist das Dorf ganz groß. Drei Tage lang ließen die Niedernstöckener ihre Majestäten hochleben. Ab Dienstag ist wieder Alltag angesagt.

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Sein Dorf, seine Krone: Sven Wegener regiert in Niedernstöcken.

Quelle: Chadde

Neustadt. Klarer Fall: „Wer Dienstag kommt, der kommt zu spät“, steht auf Scheiben an der Ortsdurchfahrt. Aber bis am ersten Juli-Wochenende der Dienstag erreicht ist, ist Ausdauer gefragt.

Beeindruckend, was in Niedernstöcken am Wochenende auf den Beinen war: über 400 Teilnehmer am Sonnabend beim Ausmarsch zum Bundesschützenfest, zu dem die Vereine Wendenborstel, Rodewald (drei Bauerschaften), Lichtenhorst, Stöckendrebber und Laderholz gehören, 310 Gäste beim Festessen und nochmals 200 fröhlich feiernde Stöckener beim Katerfrühstück am Sonntag.

Dazu war auch das Unterhaltungsprogramm vom Feinsten. Die ostfriesische Comedygruppe Die Spassmaker sorgte für Stimmung, die Band Corado für Laune auf der Tanzfläche.

Wie es sich für ein Schützenfest gehört, gibt es auch Majestäten: Sven Wegener ist König. Auch Tochter Lenya hat ein genaues Auge, ist erfolgreichste Kinderschützin. Und immer wieder hören Niedernstöckens Super-Schützen auf den Namen Engehausen, auch aktuell: Anke ist Vereinsmeisterin, Katja holte den Flying Hearts Pokal, und Tim ist Jugendkönig, wurde an den Festtagen wegen seines Ehrenkranzes nur „Zeus“ genannt. Als Damenkönigin setzte sich Christiane Fischer-Kronenberg durch.

Und gestern? Feierte nicht nur der Nachwuchs zünftig Kinderschützenfest. Als Bauarbeiter verkleidete Schützendamen gestalteten den dritten Festtag - und Männer mit Durchhaltevermögen spielten, wie seit 35 Jahren, Doppelkopf. „Früher saßen Oma und Opa eher rum, während die Kinder tobten. Dann wurde das Kartenspielen eingeführt“, berichtet Schütze Friedrich Henjes.

von Patricia Chadde

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