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Spurensuche: Von Afrikanern in Niedersachsen

Neustadt Spurensuche: Von Afrikanern in Niedersachsen

Auf die Suche nach Spuren, die Afrikaner in Niedersachsen hinterlassen haben, macht sich die Ausstellung "Schwarz.Weiss.Deutsch" im Veranstaltungszentrum Leinepark. Zur Eröffnung am Mittwochabend hat sich der Präsident des Afrikanischen Dachverbandes Norddeutschland, Abayomi O. Bankole, angekündigt.

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Abayomi O. Bankole vom Afrikanischen Dachverband Norddeutschland kommt zur Eröffnung der Ausstellung nach Neustadt.

Quelle: Emine Akbaba

Neustadt. Ziel des Projektes sei es, den Beitrag, den Afrikaner in Niedersachsen und ganz Deutschland leisten, darzustellen und zu würdigen. So drückt es die Fachhochschule für Interkulturelle Theologie (FIT) aus, die die Schau gemeinsam mit dem Afrikanischen Dachverband konzipiert hat. Letztlich gehe es darum, die Akzeptanz kultureller, sprachlicher, ethnischer sowie religiöser Vielfalt und damit auch die Integration zu fördern.

Auf Schautafeln wird zunächst die Geschichte der Afrikaner im Lande geschildert, ihr Leben, Schicksal und Status von 18. bis ins 20. Jahrhundert dokumentiert. Dabei geht es um das Bild der Schwarzen in Kunst, Wissenschaft und Film, auch um den aufkommenden Rassismus im 19. Jahrhundert und um die Kolonialzeit.

Im Teil über die Gegenwart ist zu sehen, auf wie vielfältige Weise Afrikaner heute das Land bereichern. Auch das Engagement der Fußballer von Hannover 96 gegen Rassismus wird dabei thematisiert.

Auf diese Weise zeigt die Ausstellung auch, wie lange Migration schon Thema in Deutschland und Niedersachsen ist, und welche Perspektiven sie dem Land für die Zukunft zu bieten hat. Am Eröffnungsabend, Mittwoch, 6. April, ab 18.30 Uhr, ist der Präsident des Afrikanischen Dachverbands Norddeutschland e. V., Abayomi O. Bankole zu Gast und steht den Gästen auch für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Der Eintritt zur Ausstellung im Forum der Volkshochschule, Suttorfer Straße 8, ist frei, sie kann bis Ende April zu den Öffnungszeiten des Veranstaltungszentrums, in der Regel wochentags, 8 bis 16 Uhr, besichtigt werden.

Von Kathrin Götze

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