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Hier schwimmt Neustadt künftig

Neustadt Hier schwimmt Neustadt künftig

Mächtig erhebt sich der Baukörper westlich der Leinstraße und lässt erahnen, dass Neustadts neues Bad etwas Besonderes wird - zumindest werden soll.

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Die Badelandschaft im Rohbau

Quelle: von Werder

Neustadt. 20 Millionen Euro investieren Neustadts Wirtschaftsbetriebe in das Balneon, so der offizielle Name der Badelandschaft, die schon in wenigen Monaten das Hallenbad an der Bunsenstraße und das Freibad an der Suttorfer ersetzen wird. Der Bau, so heißt es bei den Wirtschaftsbetrieben, liege "weitgehend im Zeitplan". Im Juni 2016 hatten mehrere Tage mit Starkregen und Niederschlagsmengen von 100 Litern pro Quadratmeter die Erdarbeiten verzögert - dennoch ist es Ziel, das Bad gegen Jahresende 2017 in Betrieb zu nehmen.

Bei einem Rundgang über die Baustelle, die sich über 35000 Quadratmeter erstreckt, wird klar: Neustadt, zumindest jeder an einem funktionalen Bad interessierte Neustädter, darf sich auf den Neubau freuen. Nicht weniger als acht Becken entstehen - für Sport- und Badebetrieb, für Schwimmkurse, Nichtschwimmer, Kleinkinder, für Saunagäste (2), für Sauerstofffanatiker (ein ganzjährig geöffnetes Außenbecken mit beheiztem Wasser und Zugang durch einen Wintergarten) und ein Naturbad, das im Sommer das Freibad ersetzt. Naturbad und Außenbecken liegen an der Südseite des Baus, angrenzend Richtung Leinstraße eine große Liegewiese. Nach Osten angehängt wird noch eine 70-Meter-Rutsche, die in einem kleinen "Landebecken" endet. Nach Norden, am Haupteingang, werden Parkplätze angelegt.

Rund 1500 Quadratmeter Wasserfläche stünden in der Summe zur Auswahl, sagt Helmut Eisbrenner, Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe. Sein Mann vor Ort ist David Borsutzki, technischer Leiter der Wirtschaftsbetriebe, der den Bau betreut. Beide sind überzeugt: "Das wird ein Erfolg." Dieser würde sich im wesentlichen an zwei Zahlen aufmachen: 140 000 Badegäste pro Jahr und 30 000 Besucher in der Sauna. Beide Zahlen gelten als "realistischer Ansatz" nach einer Einlaufphase ab dem dritten Jahr. Eine "optimistische" Kalkulation zielt auf bis zu 200 000 Gästen pro Jahr in beiden Bereichen. Wie dem auch sei: Ein Fitnesscenter im Dachgeschoss und eine vielseitige Gastronomie ergänzen das Angebot.

Aktuell gibt es noch ein heftig umstrittenes Thema - die Frühschwimmer. Zwei Wochentagen mit frühen Öffnungszeiten haben die Wirtschaftsbetriebe bisher angeboten - und sich mannigfaltig Kritik anhören müssen. Auch Kommunalpolitiker haben sich bereits auf die Seite dieser Kritiker geschlagen, die mindestens einen dritten Tag fordern. Eisbrenner hält mit Zahlen dagegen: 150 Neustädter, sagt er, nutzten regelmäßig die frühe Öffnungszeit im Hallenbad, "davon die weitaus meisten aber nur einmal wöchentlich". Mehr als zweimal pro Woche kämen demnach elf Badegäste. Ein Angebot über die zwei Tage hinaus sei daher "wirtschaftlich in keiner Weise zu vertreten."

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Von Redakteur Dirk von Werder

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