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Bataillon sichert den Standort

Luttmersen Bataillon sichert den Standort

Nach mehr als 57 Jahren ist das Panzerbataillon 33 jetzt offiziell Geschichte: Bei einem feierlichen Appell ist die Einheit am Dienstagabend auf dem Truppenübungsplatz Bergen außer Dienst gestellt worden. Zeitgleich wurde das Panzergrenadierbataillon 33 neu aufgestellt.

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Bei einem feierlichen Appell ist die Einheit am Dienstagabend auf dem Truppenübungsplatz Bergen außer Dienst gestellt worden.

Quelle: Tschörner

Neustadt. Die Soldaten bleiben aber dem Standort Luttmersen erhalten. Denn zeitgleich wurde das Panzergrenadierbataillon 33 neu aufgestellt, das auch weiterhin die Palme im Abzeichen führt.

Vor zahlreichen zivilen und militärischen Gästen - darunter auch Neustadts stellvertretender Bürgermeister Werner Rump, der stellvertretende Generalinspekteur des Heeres und ehemalige Kommandeur des Bataillons, Generalleutnant Carsten Jacobson, und die ehemalige Bundestagsabgeordnete Monika Brüning - würdigte Brigadegeneral Gunter Schneider die Leistungen von Oberstleutnant Axel Hardt. Statt sich interessanten Aufgaben widmen zu können, habe Hardt das Panzerbataillon quasi zu Grabe tragen und einen Grenadierverband neu aufstellen müssen, sagte der Kommandeur der Panzerlehrbrigade 9, zu der das Bataillon 33 gehört. Diese für einen Panzeroffizier „mehr als anrüchige Aufgabe“ habe Hardt unvoreingenommen, mit höchstem Engagement, guten Ideen und einem klaren Plan angegangen. Dabei hätten sich die Soldaten stets auf Hardt verlassen können. Der Oberstleutnant wechselt nun an das Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr in Köln, wo er als Personalführer für Oberste, die als künftige Generale in Betracht kommen, zuständig sein wird.

Bei einem feierlichen Appell ist die Einheit am Dienstagabend auf dem Truppenübungsplatz Bergen außer Dienst gestellt worden. Zeitgleich wurde das Panzergrenadierbataillon 33 neu aufgestellt.

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Das Kommando über das neu aufgestellte Panzergrenadierbataillon 33 hat Major Thorsten Nagelschmidt übernommen, der als gelernter Panzergrenadier zuletzt in der Abteilung Militärische Ausbildungsunterstützung in der Panzerbrigade 21 sowie als Kompaniechefmentor einer afghanischen Infanteriekompanie und militärischer Berater in Kabul tätig war. Er sei überzeugt, dass Nagelschmidt als erster Kommandeur des Panzergrenadierbataillons 33 der richtige Mann am richtigen Platz sei, sagte Schneider.

Für den Standort Luttmersen und das Bataillon sei dies ein wichtiger Tag, zog Hardt Bilanz. Das Panzerbataillon 33 habe immer vorn gestanden und durch gute Leitungen überzeugt. Mit der Umwandlung zum Panzergrenadierbataillon sei die Einheit personell um ein Drittel auf 650 Soldaten aufgestockt worden.

Die Panzerleute seien die ersten mit Leopard-Panzern und die ersten mit schwarzem Barett gewesen, sagte Nagelschmidt. Nun erhalte die Einheit als erste die neuen Schützenpanzer Puma. Bis August 2016 sollen in Luttmersen 32 Fahrzeuge vorhanden sein. Insgesamt sind 44 geplant, erklärte Nagelschmidt. Auch die Wilhelmstein-Kaserne verändere sich, sagte Hardt. Einige Gebäude müssten umgebaut oder neu gebaut werden.

Der Freundeskreis bleibt dem Bataillon erhalten, auch die Patenschaften zwischen einzelnen Kompanien und Neustädter Ortsteilen sind erneuert worden.

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Von Redakteur Thomas Tschörner

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