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Baugebiet hat gute Chancen

Laderholz Baugebiet hat gute Chancen

Baugebiete in Dörfern? Lässt die Stadt nur noch ungern zu. Eine Ausnahme könnte es jetzt im Norden geben: Etliche junge Laderholzer haben sich zusammengetan, um eine Wiese nördlich der Wassermühle zu bebauen.

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Das gewünschte Baugebiet liegt östlich der Ortsdurchfahrt, noch im Dorfkern.Götze

Quelle: Kathrin Götze

Laderholz. Ungewohnt wohlwollend klingt der Text der Drucksache, die die Verwaltung jetzt vorgelegt hat: Die Situation erlaube keine Innenentwicklung, wie sie die Stadt bevorzugt, deshalb empfehle man die Ausweisung von acht bis zehn Bauplätzen.

Der Realverbandsvorsitzende Carsten Stünkel berichtet, junge Leute aus dem Dorf seien mit dem Wunsch nach Bauplätzen an ihn herangetreten. Gemeinsam sei man alle 15 Baulücken im Dorf durchgegangen: Vier der Grundstücke stehen nicht zum Verkauf, der Rest liege zu dicht an landwirtschaftlichen oder gewerblichen Betrieben. „Es gibt faktisch keinen Bauplatz mehr“, sagt Stünkel.

Dafür gibt es eine aktive Dorfgemeinschaft und eine rege Jugend - die „Jümmer-Vollgas-Crew“ macht mit allerhand spaßigen Aktionen weit über die Dorfgrenzen hinaus von sich reden. „Wenn wir die Leute im Ort halten können, dann versuchen wir das doch“, sagt Stünkel. Einen geeigneten Platz gibt es: Östlich der Ortsdurchfahrt, ein Stück nördlich der Wassermühle, liegt eine Wiese, die mit rund 9000 Quadratmetern genug Platz für die acht bis zehn Bauplätze bietet.

Schon 1998 hatte der Rat beschlossen, dort Bauland zu schaffen, doch damals war der Bedarf zu gering. Im Flächennutzungsplan ist schon Wohnbaufläche eingetragen. Und laut der kürzlich beschlossenen Wohnbaulandentwicklungsleitlinien sollten die Dörfer doch Entwicklungschancen haben, sagt Stünkel, der mit der eigens gegründeten CoSIMa GbR den Antrag einreichte.

Noch dieses Jahr könnte die Entscheidung fallen: Der Ortsrat berät am 2. Dezember, der Umwelt- und Stadtplanungsausschuss am 14., der Verwaltungsausschuss entscheidet am 21. Dezember.

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