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Für Windpark-Investoren drängt die Zeit

Neustadt Für Windpark-Investoren drängt die Zeit

Der für das nächste Frühjahr anvisierte Bau des Esperker Windparks, einem Gemeinschaftsprojekt der Wirtschaftsbetriebe Neustadt und der Stadtwerke Hannover (Enercity), gerät ins Stocken: Die Region hat die Baugenehmigung noch nicht erteilt. Aus Sicht der Investoren drängt die Zeit.

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Die Neustädter Wirtschaftsbetriebe und die Stadtwerke Hannover wollen bei Esperke fünf knapp 200 Meter hohe Windräder bauen.

Quelle: Schilke (Sympolbild)

Esperke. Wirtschaftsbetriebe und Stadtwerke sitzen auf heißen Kohlen. Da zum 1. Januar 2017 eine Änderung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) in Kraft tritt, befürchten sie Schwierigkeiten bei den Ausschreibungen und finanzielle Einbußen. Bei einer Informationsveranstaltung in Luttmersen hat Enercity-Geschäftsführer Matthias Rudloff jetzt noch einmal verdeutlicht, wie wichtig es vor diesem Hintergrund sei, noch in diesem Jahr die Genehmigung zu erhalten.

Doch aktuell kann noch niemand sagen, wann und ob die nötige Genehmigung von der Region überhaupt erteilt wird. "Es handelt sich um ein sehr umfangreiches Verfahren. Der Antrag ist noch nicht komplett, da noch nicht alle benötigten  Stellungnahmen vorliegen", sagt Regionssprecher Klaus Abelmann. Zur Erklärung: Bevor die Regionsverwaltung über den Bau eines Windparkes entscheiden kann, muss sie von diversen Gruppen und Behörden - beispielsweise der Flugsicherung, der Bundeswehr oder Naturschutzverbänden – Beurteilungen einholen.

Bei den Neustädter Wirtschaftsbetrieben und den Hannoveraner Stadtwerken gibt es nach Auskunft von Enercity-Sprecher Carlo Kallen derzeit keinen Plan B. "Wir gehen aktuell davon aus, dass alles bis zum Jahresende fix ist", sagt er. "Wenn das nicht der Fall ist, müssen wir umdenken."

Der Windpark Esperke - Zahlen, Daten und Fakten:
Fünf, knapp 200 Meter hohe, Windräder wollen die Wirtschaftsbetriebe Neustadt und die Stadtwerke Hannover (Enercity) auf einer Freifläche zwischen Esperke und der nahen Siedlung Bahnhof Hope errichten. Der 25 Millionen Euro teure Windpark soll jährlich mehr als 40 Millionen Kilowattstunden Strom liefern – genug, um 18 000 Haushalte zu versorgen. Nach Planungen der beiden Partner soll der Windpark im zweiten Halbjahr 2017 in Betrieb gehen.

Von Benjamin Gleue

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