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Blinde sammeln Sinneserfahrungen

Neustadt Blinde sammeln Sinneserfahrungen

Neue Sinneseindrücke bekommen – das war für viele der sehbehinderten Teilnehmer einer Führung durch die Landschaft am Steinhuder Meer das Wichtigste.

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Der Sehbehinderte Friedbert Müller riecht an einem Kartoffelbovisten, den ihm Frau Gerlinde gereicht hat.

Quelle: Susanne Doepke

Mardorf. Auf dem schmalen Waldweg war Vorsicht geboten. Biologin Sieglinde Fink beschrieb umliegende die Landschaft, warnte vor Unebenheiten und Baumwurzeln, während sie eine Gruppe Sehbehinderter durch den Wald längs des Toten Moores führte.
Irmgard Schwarz findet die Beschreibungen besonders wichtig: „Ich konnte früher sehen, darum kann ich mir vieles noch vorstellen“, sagte sie.
Fink machte immer wieder Halt, um ihre Gruppe auf Dinge am Wegesrand aufmerksam zu machen, zeigte Blau- und Preiselbeeren oder Pilze. Friedbert Müller, stark sehbehindert, machte es wie viele der Teilnehmer und roch an einem Kartoffelbovisten.
Auch Christine Hensels Blindenhund Gonzo genoss den Ausflug, war sehr aufgeregt ob der vielen Gerüche und des Angebots an Stöckchen. „Ich habe Gonzo erst seit einem Jahr und wir sind das erste Mal im Wald unterwegs“, sagt sie.

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Von Redakteur Susanne Döpke

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