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Blecherne Autos aus Ghana ziehen viele Blicke auf sich

Neustadt Blecherne Autos aus Ghana ziehen viele Blicke auf sich

Dichtes Gedränge herrschte gestern vor der kleinen Vitrine in der Bibliothek des Museums zur Stadtgeschichte. Jeder Besucher der Ausstellungseröffnung „Blechspielzeug“ wollte die kleinen Autos aus Ghana aus der Nähe betrachten.

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Carsten Hotes (oben) zeigt handgemachte Spielzeuge aus Ghana. Käthe Schlüter (unten, links) und Barbara Möhle gefällt das Ölfass-Auto. Puppenküchen und Dampfmaschinen waren auch Lernobjekte.Faber (4)

Quelle: Carola Faber

Neustadt. Carsten Hotes hat die liebevoll gefertigten Spielzeuge mitgebracht. Er reist seit Jahren regelmäßig nach Ghana, um ein Krankenhausprojekt in der Stadt Kumasi zu begleiten, für das schon viele Neustädter gespendet haben. „Diese sechs- bis zwölfjährigen Jungen sind richtige Bastelkünstler. Sie brauchen weder Schrauben, Nägel noch Kleber. Für ihre Arbeiten aus leeren Konservendosen oder Speiseölkanistern benutzen sie nur ein altes Buschmesser“, sagt Hotes.

Auch zahlreiche weitere Schätze sind im Museum ausgestellt. Von Dampfmaschinen, über die Spielzeugeisenbahn bis zum Stabilo-Modellbaukasten gibt es viel zu sehen. „Das erinnert mich so sehr an meine Kindheit. Es ist für mich wie eine Zeitreise. So ein Besteck wie in der kleinen Puppenstube hatten wir früher auch“, sagt eine Besucherin lächelnd.

Auch Käthe Schlüter und Barbara Möhle freuen sich über die Exponate, zu denen auch ein Kinderauto mit Pedalantrieb gehört, das aus einem Ölfass gefertigt ist. „Käthe Schlüter hat dieses Sahnestück im Autohaus Rehbock entdeckt“, verrät Barbara Möhle.

Carola Faber

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