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Brandstifter halten Feuerwehren in Atem

Neustadt Brandstifter halten Feuerwehren in Atem

Brennende Autos bei Poggenhagen, brennende Strohballen bei Suttorf: Für etliche Feuerwehren im Neustädter Land war das Osterwochenende alles andere als friedlich. In allen Fällen waren offenbar Brandstifter am Werk.

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Feuerwehrleute löschen die brennenden Autos auf dem Platz an der Moordorfer Straße

Quelle: Feuerwehr Neustadt

Neustadt. Der erste Alarm kam am Freitagabend, 23.45 Uhr, riss die Einsatzkräfte aus Neustadt und Poggenhagen aus der Feiertagsruhe. Auf dem Außengelände eines Gebrauchtwagenhandels an der Moordorfer Straße standen fünf Autos in Flammen. Ein 53-jähriger Passant hatte den Feuerschein bemerkt und Alarm geschlagen. Die Feuerwehren löschten zügig.

Beamte des Kriminaldauerdienstes stellten fest, dass die Autos - zwei VW Polo, zwei Dreier-BMW und ein VW Jetta - offenbar vorsätzlich in Brand gesetzt worden waren. Auch ein Lastwagen, der in der Nähe stand, wurde durch die Hitze beschädigt. Der Schaden beträgt nach Polizeiangaben rund 15000 Euro, die Ermittlungen laufen weiter. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter Telefon (0511) 1095555 zu melden.

In der folgenden Nacht zum Ostersonntag wurden die Einsatzkräfte aus Suttorf, Otternhagen und erneut der Kernstadt aus dem Schlaf gerissen. Gegen 3.20 Uhr hieß es zunächst, das Suttorfer Osterfeuer an der Straße Im Eschfeld sei wieder aufgeflammt. Es stellte sich aber heraus, dass stattdessen ein Stapel von 30-40 Rundballen Stroh in Brand geraten war. Obwohl das Stroh nahe dem Osterfeuerplatz lagerte, glauben Feuerwehr und Polizei der Windrichtung wegen nicht, dass es durch Funkenflug in Brand geriet.

Kurze Zeit später folgte der nächste Alarm: Gegen 3.45 Uhr wurde entdeckt, dass auch ein kleiner Schuppen am Twachtweg zwischen Suttorf und Otternhagen in Flammen stand. In dem Gebäude lagerten neun Quaderballen Stroh. Die Löscharbeiten zogen sich in die Länge, weil beide Brandstellen weitab der Wasserversorgung lagen. Im Eschfeld legten die Feuerwehrleute eine lange Schlauchstrecke bis zum nächsten Hydranten, am Twachtweg lieferten sie das Wasser im Tanklöschfahrzeug an.

Auch in diesen Fällen geht die Polizei von Brandstiftung aus, Zeugenhinweise hier an das Neustädter Kommissariat, Telefon (05032) 9559115.

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Löscharbeiten an einem brennenden Schuppen bei Suttorf.

Quelle: Feuerwehr Neustadt

Von Kathrin Götze

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