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Südlink bleibt ein rotes Tuch

Neustadt Südlink bleibt ein rotes Tuch

Es ist so etwas wie der Neueinstieg in das Thema Südlink für die Region. Das Konsortium Bürgerdialog Stromnetz war am Donnerstag im Schloss Landestrost angetreten, um die Bürgerbeteiligung an der neuen Erdkabeltrasse deutlich zu machen. Die Reaktion der Bürger zeigte aber: Südlink bleibt ein rotes Tuch.

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Die Forderung nach Erdkabeln wird erfüllt. Nun beginnt die Trassensuche erneut. Die Bürger sollen bei der Planung stärker einbezogen werden. 

Quelle: Kim Gallop

Neustadt. Ihre eigentlich Botschaft war für die Männer und Frauen von Bürgerdialog Stromnetz aber nur schwer zu vermitteln. Viele Besucher der Veranstaltung zeigten ihr offensichtlich grundsätzliches Misstrauen allem gegenüber, was mit Südlink zu tun hat, inklusive des gastgebenden Konsortiums für Öffentlichkeitsarbeit, das sich selbst für unabhängig bezeichnet, aber vom Bundeswirtschaftsministerium finanziert wird.

In einer seiner "lebhaftesten Veranstaltungen" musste sich Projektleiter Peter Ahmels von den gut 60 Besuchern unter anderem Vorhaltungen zur Informationspolitik von Netzbetreiber Tennet und die allgemeine Sinnhaftigkeit einer Südlinktrasse machen lassen.

Neue Informationen zum Verlauf der neuen Erdkabeltrasse, wie sich viele von dem Abend versprochen hatten, gab es indes nicht. Tennet ermittele gerade einen ersten groben Korridor, hieß es. Vielmehr versuchte der Bürgerdialog deutlich zu machen, wie die Kabel technisch im Boden verlegt werden sollen und an welcher Stelle der neuerlichen Trassenplanung die Bürger ihre Beiträge und Einwände beisteuern können.

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