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Bürger gefragt: Wie kommt Leben in die City?

Neustadt Bürger gefragt: Wie kommt Leben in die City?

Wie kommt wieder mehr Leben in die Innenstadt? Stadtverwaltung und Wirtschaftsförderung laden die Bürger zum Mitgestalten ein.

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Buntes Leben auf dem Marktplatz, hier an Ali Karaboluts Obst- und Gemüsestand.

Quelle: Kathrin Götze

Neustadt. An Markttagen jeden Freitag kann man fast vergessen, dass die Innenstadt mit Leerstand zu kämpfen hat. Erst wenn ab Mittag die Kunden nur noch spärlich durch die Marktstraße schlendern, setzt wieder das große Nachdenken ein. Spätestens seit der Debatte um Standort und Gestaltung eines neuen Rathauses sind auch viele Bürger in die Diskussion eingestiegen.

Die Stadtverwaltung will das Interesse nutzen: Ein Vortragsabend am Mittwoch, 24. August, könne zum Auftakt einer großen Beteiligungsaktion werden, sagt Stadtplaner Friedrich Wippermann. „Städtebauliche Qualität in der Innenstadt – was ist das?“, lautet die Frage, welcher der Projektleiter für Innenstadtentwicklung der Stadtverwaltung und einige auswärtige Kollegen sich dann stellen.

Wippermann erläutert, was für ihn als Fachmann die Qualität 
einer Innenstadt ausmacht: „Es muss ein Ort sein, an dem man sich gern aufhält, den Bürger, Anlieger und Grundstückseigentümer gleichermaßen gern annehmen“, sagt er. Der Neustädter City fehle es an solcher Attraktivität. „Wichtig ist beispielsweise eine klare Wegeführung, da hapert es zum Beispiel noch zwischen Bahnhof und Innenstadt.“

Ebenfalls wichtig sei ihm, dass die unterschiedlichen Bereiche der Stadt jeweils einen eigenen Charakter haben. So diene der Bahnhof dem Verkehr, der Bereich um den Marktplatz dem Handel. „Richtung Leine könnte man Freizeitwert, Grün und Erholung noch besser herausstellen“, so Wippermann.

Mit seiner Analyse über Neustadts Innenstadtqualität anhand von Beispielen will er an dem Vortragsabend für Diskussionsstoff sorgen. Vorarbeit liefern dazu Klaus Habermann-Nieße vom Büro plan zwei aus Hannover, der eine Studie über die Attraktivität öffentlicher Räume in deutschen Klein- und Mittelstädten vorstellt, und Mario Stellmacher, Stadtbaurat aus Alfeld/Leine, der aus der Praxis berichtet, wie es in seinem Heimatort gelang, die Innenstadt merklich zu stärken.

Der Vortrags- und Diskussionsabend „Städtebauliche Qualität der Innenstadt – was ist das?“, beginnt am Mittwoch,
 24. August, um 19 Uhr in der Mensa der Leine-Schule, Bunsenstraße 3. Der Eintritt ist frei.

Was meinen Sie zur Innenstadt?

Ein Ort, an dem man sich gern aufhält und gern einkauft, soll die Innenstadt sein. Doch wie kann man das erreichen? Diskutieren Sie mit, sagen oder schreiben Sie uns: Woran fehlt es in Neustadt, was kann man besser machen? Und was ist schon besonders gut, mit welchen Pfunden könnte die Stadt vielleicht noch mehr wuchern?

Wir freuen uns auf ihre Beiträge, am liebsten per E-Mail an neustadt@haz.de beziehungsweise neustadt@neuepresse.de, im Leserforum unter diesem Eintrag oder auf unserer Facebookseite. Wollen Sie uns einen Brief schreiben, schicken Sie ihn an die Redaktion, Am Wallhof 1, 31535 Neustadt. Telefonisch erreichen Sie uns wochentags von
 10 bis 18 Uhr unter (0 50 32) 96 43 15.

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Von Kathrin Götze

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