Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Institutsbau: Nachbarn fragen kritisch nach

Neustadt Institutsbau: Nachbarn fragen kritisch nach

Sie befürchten Geruchsbelästigung, finden einen 25 Meter hohen Mahlturm für Getreide wenig dekorativ und wollen auch genauer wissen, was in den Laboren vor sich gehen wird. Etliche Bürger haben noch Fragen zu den Neubauplänen für das Friedrich-Loeffler-Institut in Mecklenhorst.

Voriger Artikel
Sozialverband: Ballons für mehr Inklusion
Nächster Artikel
Neustädter empfangen Besuch aus La Ferté-Macé

Anke Engelke vom Staatlichen Baumanagement, Heiner Niemann, Institutsleiter in Mariensee, und Ingenieurin Simone Strohmeier stellen die Pläne im Ortsrat vor.

Quelle: Kathrin Götze

Neustadt. Wie berichtet, will die Leitung des bundeseigenen Friedrich-Loeffler-Instituts will am östlichen Ortsrand Neustadts, in Mecklenhorst,  Forschungseinrichtungen konzentrieren, die bislang auf drei Standorte verteilt sind: Das Institut für Nutztiergenetik (Mariensee) soll dort mit dem Institut für Tierschutz und Tierhaltung aus Celle sowie dem Institut für Tierernährung aus Braunschweig zusammengeführt werden. Die Kostenschätzung liegt aktuell bei 72 Millionen Euro, wie Institutsleiter Heiner Niemann am Mittwochabend im Ortsrat sagte.

Auf rund zwölf Hektar Fläche nördlich der Mecklenhorster Straße , sollen Stallungen, Güllelager und Mistplatten entstehen, außerdem ein rund 25 Meter hoher Turm, in dem eine Mahl- und Mischanlage für Futter Platz finden soll. Ein großer Teil der Institutsanlagen südlich der Straße sollen abgerissen, die Flächen renaturiert werden. Stehen bleibt die alte, denkmalgeschützte Scheune mit dem Storchennest darauf.

Auf städtischer Ebene wird aktuell an den Planungsgrundlagen gearbeitet, der Flächennutzungsplan wird geändert, ein Bebauungsplan aufgestellt. Parallel gehen die Planer auf Bundesebene nun in die Details. Erst in späteren Planungsschritten würden etwa Emissionen überprüft und Sicherheitsauflagen für Labore erstellt, hieß es. "Erheblich belästigende Gerüche werden nicht zugelassen", versprach Ingenieurin Simone Strohmeier. Und für eine bessere Ansicht sollen zahlreiche Bäume sorgen, die rund um die Neubauten gepflanzt werden, und zwar dichter als zunächst geplant. Sobald die städtischen Gremien ihre Zustimmung gegeben haben - vermutlich Ende Mai - werden die Pläne für einen Monat öffentlich ausgelegt, dann können auch Bürger eventuelle Einwände vorbringen.

doc6pkvumnsknag0zpjcb3

Anke Engelke vom Staatlichen Baumanagement, Heiner Niemann, Institutsleiter in Mariensee, und Ingenieurin Simone Strohmeier stellen die Pläne im Ortsrat vor.

Quelle: Kathrin Götze

Von Kathrin Götze

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6sk7393s99fjtcwhhda
Horror-Clip soll Autofahrer aufrütteln

Fotostrecke Neustadt: Horror-Clip soll Autofahrer aufrütteln