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Umfrage zum Rathaus ist gestartet

Neustadt Umfrage zum Rathaus ist gestartet

Nachdem „kleine technische Probleme“, so die Aussage der Verwaltung, rasch behoben wurden, läuft die Bürgerbefragung zum geplanten Rathausbau jetzt offensichtlich reibungslos. Viele verlangen die Fragen jedoch auf Papier.

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So könnte das neue Rathaus aussehen. Wo es stehen soll, dazu werden nun auch die Bürger befragt.

Quelle: Archiv

Neustadt. Erstaunlich hoch war am ersten Tag die Frequentierung der Seite: Knapp 100 Neustädter hätten sich im Netz bereits für die Umfrage registrieren lassen, sagt Stadtsprecherin Nadine Schley.

Unter der Internetadresse buergerbefragung-neustadt.de ruft die Kommune bis 15. März die Neustädter auf, sich zu den Plänen zu äußern. Einleitend erklärt die Verwaltung die Notwendigkeit eines neuen zentralen Rathauses, es folgen Fragen und Detailfragen zum Thema.

Mit „kleinen technischen Problemen“ war unter anderem ein Fehler in der Programmierung gemeint, auf den Leser Gerrit Fichtner die Leine-Zeitung hingewiesen hatte: „Sind Rentner ausgeschlossen?“, hatte er süffisant gefragt, nachdem er bei dem Versuch, sich für das Befragungsportal der Stadt anzumelden, gescheitert war.

Sein Problem: er ist 1949 geboren, doch die Auswahl der Geburtsjahre endete in der ursprünglichen Form der Befragung mit dem Jahr 1950. Fichtner war nicht allein: Zahlreiche verunsicherte Rentner riefen bei der Stadtverwaltung an, die den Fehler kurz darauf behoben hatte, wie Sprecherin Kathrin Kühling berichtet.

Auch die Nachfrage nach einer gedruckten Version der Umfrage ist hoch: Am ersten Tag meldeten sich 25 Neustädter und baten um einen Ausdruck. Auf Wunsch wird dieser zugeschickt. Anfragen nimmt das Bürgermeisterreferat unter (05032) 84 487 entgegen.

Bürgerbegehren

Losgelöst von der Bürgerbefragung zum Thema Rathaus strebt Ratsherr Dirk Salzmann (Bürgerforum/FDP) ein offizielles Bürgerbegehren an. Ziel ist eine einer Wahl entsprechende Abstimmung der wahlberechtigten Neustädter zum Rathausbau. Kernaussage des Begehrens: Unterzeichner wollen wörtlich, „dass der bisherige Sitz der Stadtverwaltung, Nienburger Straße 31, zum zukünftigen Rathaus ausgebaut wird.“ Er wolle damit einen Kauf des Kaufhausgrundstückes an der Marktstraße verhindern, sagt Salzmann. Für ein Bürgerbegehren braucht er rund 3600 Unterschriften. Informationen auf der Seite buergerbegehren-neustadt.de. vw

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