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Busfahrer lassen Fahrgäste stehen

Schneeren/Poggenhagen Busfahrer lassen Fahrgäste stehen

Leser aus Schneeren und Poggenhagen haben gemeldet, dass Busfahrer wartende Fahrgäste an Haltestellen stehengelassen haben. Regiobus entschuldigte sich für die Ausfälle. Der Fahrer habe die Haltestelle angesteuert, aber aus Mimik und Gestik der Wartenden geschlossen, dass niemand einsteigen wollte.

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Symbolbild

Quelle: Symbolbild

Neustadt. Sieben Fahrgäste stehen im Regen an einer Bushaltestelle, der Bus fährt vorbei. „Unglaublich“, findet die Poggenhagenerin Rita Gehle dieses Erlebnis, und wie sie mögen sich auch Erzieherinnen und Hortkinder verwundert die Augen gerieben haben, die am Montagnachmittag an der Haltestelle Akazienstraße warteten.

Wie auf einem Schild an der Haltestelle angegeben, rief Gehle die Nummer der Fahrdienstleitung an, bekam dort aber lediglich zur Antwort, man wisse nicht einmal, ob dort ein eigener Fahrer oder ein Subunternehmen im Einsatz sei. Weil Gehle zur Arbeit musste, rief sie ein Taxi und will die 10 Euro Fahrpreis nun vom Busunternehmen erstattet bekommen.

Das wird sie laut Regiobus-Sprecherin Petra Zottl voraussichtlich auch. „Das war ein Versäumnis unseres Fahrers, wir müssen uns entschuldigen“, sagt sie. Der Fahrer habe allerdings gesagt, er habe die Haltestelle wohl angesteuert, habe aber aus Mimik und Gestik der Wartenden geschlossen, dass niemand einsteigen wollte und deshalb die Türen nicht geöffnet.

Die enttäuschte Kundin habe sich völlig richtig verhalten. „Wenn so etwas vorkommt, verständigen sie bitte die Fahrdienstleitung unter der angegebenen Nummer“, sagt Zottl. Im Internet könnten unter auf gvh.de/service/kunden garantie/ überdies Formulare heruntergeladen werden, um Schadenersatz zu beantragen.

Bereits vor zwei Wochen hat ein Busfahrer Fahrgäste stehen lassen, nämlich an der Grundschule in Schneeren. Auf der Linie, die seit dem Sommer auch die Mardorfer Kinder für ihren Heimweg nutzen, sei ein Fahrer ausgefallen, erläutert Zottl. Der Kollege, der kurzfristig einsprang, sei mit dem neuen Fahrweg noch nicht vertraut gewesen. „Wir müssen um Entschuldigung bitten“, sagt sie, „aber wo Menschen arbeiten, passieren auch Fehler.“

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