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CDU Helstorf fragt Eltern nach Ganztagsschule

Neustadt CDU Helstorf fragt Eltern nach Ganztagsschule

Mit einem Fragebogen will die CDU Helstorf herausfinden, ob es in den Dörfern der Ortschaft Bedarf für eine Ganztagsgrundschule gibt. Die Bürger sollen ankreuzen, ob sie bei der aktuellen Schulform bleiben wollen oder eine von drei Ganztags-Grundschultypen bevorzugen.

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Auch am Modellprojekt Kooperativer Hort für Neustadt haben Eltern mitgewirkt. Zum Beispiel Andrea Graw, die hier das Fantasiemodell einer Wunschschule präsentiert.

Quelle: Carola Faber

Helstorf. Aktuell wird die Helstorfer Schule als verlässliche Grundschule betrieben, der Unterricht dauert von 8 bis 12.45 Uhr, anschließend gibt es ein Hortangebot bis 17 Uhr sowie entsprechend ganztägige Ferienbetreuung.

Eine offene Ganztagsschule würde zusätzlich zum Unterricht freiwillige Angebote machen, die auch von Nichtpädagogen geleitet werden könnten, beispielsweise auch Arbeitsgemeinschaften, die Vereine anbieten oder ähnliches.

In einer teilgebundenen Ganztagsschule gäbe es an mindestens zwei Tagen der Woche ein Angebot bis in den Nachmittag, bei dem sich Unterricht und andere Aktivitäten abwechseln könnten. An den restlichen Tagen gäbe es nur außerschulische Angebote.

Die vollgebundene Ganztagsschule hat an mehr als drei Tagen der Woche verpflichtenden Ganztagsunterricht, kann so frei zwischen Unterricht und anderen Angeboten wechseln. 

Dem Fragebogen zufolge soll Ferienbetreuung in den Ganztagsangeboten nicht mehr vorgesehen sein. Darüber beschweren sich Befürworter dieser Organisationsform, denn im Konzept des Kooperativen Horts (siehe unten) ist eine Ferienbetreuung durchaus vorgesehen.

"Wir denken darüber nach, wie es mit der Schule in Helstorf weiter geht", sagt Jens Metterhausen, CDU-Vertreter im Ortsrat. Silvia Luft und Romy Neumeister hätten den Fragebogen mit Angaben der Landesschulbehörde erstellt. Zunächst hat die CDU ihn in Schule und Kindergarten ausgegeben, nun sollte noch an alle Haushalte verteilt werden.

Abgabestellen bis Dienstag, 15. März, sind die Helstorfer Zahnarztpraxis, der Briefkasten der Familie Jürgen Lüers in Vesbeck und eine eigens installierte Sammelbox an der Infotafel am Sportheim Esperke. Die Christdemokraten wollen die Umfrage auswerten und die Ergebnisse veröffentlichen, wie Metterhausen verspricht.

Modellprojekt: Eltern wollen flexibel sein

Auch beim kürzlich abgeschlossenen Modellprojekt Kooperativer Hort haben sich zahlreiche Eltern aus Mandelsloh, Helstorf und den umliegenden Dörfern beteiligt. Dabei ging es vor allem darum, wie Schulen und Kindertagesstätten zusammenarbeiten können, um Ganztagsbetreuung für Kinder zu gewährleisten.

Dabei sprachen sich viele Eltern für ein flexibles Ganztagskonzept aus, in dem sie frei über die Betreuungszeiten ihrer Kinder verfügen können. Weil es auch darum geht, die Gruppen pädagogisch zu sozialisieren, empfiehlt die Verwaltung nun ein so genanntes teilgebundenes Ganztagsangebot, in dem die Schüler zumindest an zwei Tagen zum ganztägigen Schulbesuch verpflichtet sind, sonst bei Bedarf im Hort betreut werden. Auch Vereine und andere Institutionen könnten einbezogen werden.

Das Konzept könnte möglicherweise schon ab dem Schuljahr 2017/18 an zwei Standorten im Neustädter Land in einem Pilotprojekt umgesetzt werden. Welche, sei noch völlig offen, sagt Stadtsprecherin Kathrin Kühling.

Von Kathrin Götze

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