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Wasserretter üben am Steinhuder Meer

Neustadt Wasserretter üben am Steinhuder Meer

Gandalf ist schon etwas in die Jahre gekommen, leistet der DLRG aber gute Dienste. Bei der Übung von fünf Ortsgruppen am Sonnabend am Steinhuder Meer war die Rettungspuppe einer der Hauptdarsteller.

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Die Sanitäter des DLRG üben die Wiederbelebung eines verunglückten an Puppe Gandalf.

Quelle: Susanne Doepke

Mardorf. Gandalf, die Übungspuppe der DLRG, wird mit dem Boot unter Volldampf Richtung Ufer gefahren. Sie stellt bei der Katastrophenschutz-Großübung der DLRG an der Weißen Düne in Mardorf einen verunglückten Segler dar, den die Ehrenamtlichen zunächst aus dem Wasser bergen, auf den Steg bringen, vor Ort wiederbeleben und abtransportieren sollten.

"Bei der Rettung von Seglern ist das Wichtigste, auch alle zu erwischen, die mit an Bord waren", sagt Harald Nülle von der DLRG. Gerade bei gekenterten Booten könne es sein, dass noch ein Verunglückter unter dem im Wasser treibenden Segel verborgen sei. Darum sind er und seine Kollegen immer froh, wenn noch einer der Verunfallten ansprechbar sei und die entsprechende Personenanzahl nennen könne. Im Falle von Gandalf geht das natürlich nicht, doch die Puppe wird genauso professionell gerettet, als handele es sich um einen Menschen.

Die gemeinsame Großübung der DLRG-Ortsverbände Neustadt, Wunstorf, Garbsen, Burgdorf und Langenhagen soll die Zusammenarbeit unter den Ehrenamtlichen verbessern, die sich bei solchen Einsätzen nicht immer kennen. "So eine Übung nimmt den Anderen das Fremde", sagt einer der jungen Retter. Mit fünf Booten und neun Fahrzeugen sind er und seine 41 Mitstreiter ans Nordufer gekommen, um drei Szenarien durchzuspielen, mit denen Rettungsschwimmer und Wasserretter immer wieder konfrontiert sind. Einen verunglückten Kitesurfer, einen gekenterten Segler und einen Grillunfall standen auf dem Programm.

Dabei hatte die DLRG auch Hilfe von Ortsansässigen: Die Segelschule Windwärts hat eins ihrer Boote zur Verfügung gestellt und Mitchell Mielecke vom Surfer's Paradise kenterte freiwillig beim Kitesurfen, um den Ehrenamtlichen eine möglichst realistische Übung zu ermöglichen.

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