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Handwerk braucht mehr Fachkräfte

Neustadt Handwerk braucht mehr Fachkräfte

Handwerksbetriebe auch in Neustadt leiden unter Fachkräftemangel und finden oftmals keine geeigneten Auszubildenden.

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Sebastian Lechner zu Besuch bei der Firma Wolfsbau in Nöpke...

Quelle: privat

Neustadt. Die Auftragsbücher sind voll: sowohl bei Malerfachbetrieb Alf Reddert in Bordenau als auch der Zimmerei und Dackdeckerei Wolfsbau in Nöpke. Beide mittelständischen Betriebe hat der Landtagsabgeordnete Sebastian Lechner (CDU) besucht. Und beide Unternehmer sagten übereinstimmend, sie könnten "längst nicht alle Aufträge annehmen", weil dazu Mitarbeiter fehlten. Sie würden einstellen, doch das benötigte Fachpersonal gebe es nicht.

Der vor zehn Jahren gegründete Betrieb von Alf Reddert arbeitet für Kunden im gesamten Großraum Hannover. Darunter sind auch Großaufträge für Malerarbeiten in Mehrfamilienhäusern mit mehr als 100 Wohneinheiten. Fünf Mitarbeiter hat Reddert, "und zwar ganzjährig", auch auch wenn im Winter die Auftragslage zumeist schlechter sei.

Ähnlich bei Dachdecker- und Zimmermeister Falko Wolf: neun Gesellen und ein Auszubildender stehen bei ihm in Lohn und Brot, ein weiterer kommt in Kürze hinzu. Wolfsbau hat sich auf die Sanierung von Brandschäden spezialisiert. Bauphysikalisches Verständnis, gute mathematische Kenntnisse und ein ausgeprägtes räumliches Vorstellungsvermögen seien wichtige Anforderungen des Berufes, sagt Chef Wolf.

Sebastian Lechner kritisierte bei den Gesprächen die Landesregierung. Seine CDU-Fraktion habe "zahlreiche parlamentarische Initiativen zur Stärkung und Förderung des Handwerks eingebracht, die rot-grüne Landesregierung diese abgelehnt. „Handwerk und Mittelstand sind entscheidende Wirtschaftsfaktoren in Niedersachsen", sagt Lechner. Den Bedürfnissen kleiner Betriebe müsse endlich mehr Rechnung getragen werden.

Das Ding mit den Lehrstellen:

Der heutige 1. August ist offizieller Ausbildungsbeginn. Tausende von Auszubildenden starten in den Beruf ihrer Wahl, haben Ausbildungszeiten von meistens drei, manchmal vier Jahre zu bewältigen. Vor allem im Handwerk kann schon in der Ausbildung Geld verdient werden - Ausbildungsentschädigungen von 700 und mehr Euro pro Monat sind im ersten Lehrjahr keine Seltenheit. In Anbetracht der noch freien Ausbildungsplätze in vielen Betrieben können Ausbildungsverträge noch bis 30. September geschlossen werden.

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..und bei Malermeister Reddert in Bordenau.

Quelle: privat

Von Dirk von Werder

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