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Zwei mal drei macht viele

Neustadt Zwei mal drei macht viele

Vor einem Jahr noch fast am Ende, rüstet das Theater auf der Waldbühne zum Höhenflug: mit drei Stücken und insgesamt 36 Aufführungen in den Sommermonaten.

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Ob in der Villa Kunterbund, auf dem Rummel oder der Schule, auf der Waldbühne in Otterhagen geht rund und Pippi sorgt für ein rasantes Stück.

Quelle: Thomas Lunitz

Otternhagen. Zwei mal drei macht vier, widewidewitt und drei macht neune - Pippi Langstrumpf, macht sich die Welt, auch die der Zahlen, wie sie ihr gefällt. Talea Gottwald und Larissa Fischer wissen ein Lied davon zu singen. Beide spielen die wohl weltbekannteste Figur der Kinder- und Jugendliteratur, mit deren Geschichte das Theater auf der Waldbühne am Sonnabend 28. Mai, in eine Saison startet, wie sie aller Voraussicht nach einmalig in der Geschichte der Bühne ist.

Drei Stücke werden einstudiert, 36 mal soll bis in den September hinein auf der Bühne gespielt werden. Und das im Jahr eins nach dem Beinahe-Aus für den ambitionierten Verein. Im Winter 2015 gab es Knatsch; der Vorstand trat zurück, niemand wollte zunächst so recht in die Verantwortung treten. Das änderte sich erst nach langen Verhandlungen: Ralf Frank, Armin Döppner, Helge Scheer und Jannis Ruhnke übernahmen, retteten ihr Premierenjahr und rüsten nun, mit breiter Unterstützung, für neue Aufgaben.

Drei Stücke: Auf Pippi Langstrumpf folgen, nicht minder spannend klingend, eine Kriminalkomödie "Die Leiche im Schrank" und schließlich - immerhin abendfüllend - "Shakespeares sämtliche Werke (leicht gekürzt)". Der Aufwand ist groß wie nie - die Hoffnungen auf eine erfolgreiche Saison sind es ebenso. "Wir haben sehr viel Zuspruch aus den Reihen der Mitglieder", sagt Öffentlichkeitssprecher Magnus Ronge, der die beiden letztgenannten Stücke in Szene setzt. Die "Pippi" wird unter Leitung von Jannis Ruhnke einstudiert.

Zwei zur Seite abstehende rote Zöpfe, grün-gelber Kittel, kniehohe Strümpfe und stets einen frechen Spruch auf den Lippen: Wer kennt nicht Pippi Langstrumpf, die Kinder-Kult-Figur der schwedischem Schriftstellerin Astrid Lindgren?

Ab 28. Mai, ist die Pippi Seriengast in Otternhagen. Zwölf mal wird Lindgrens Weltbeststeller in einer Inszenierung von Jannis Ruhnke auf die Bühne am Ortsrand Otternhagens gebracht. Das Jugendensemble der Waldbühne ist in letzten Vorbereitungen, die Schlagzahl bei den Proben wird erhöht, in neun Tagen, wenige Minuten vor 16 Uhr, dürfte das Lampenfieber bei den vornehmlich jungen Darstellern einen vorläufigen Höhepunkt erreichen.Einige Vorstellungen sind bereits ausverkauft, die Aufführungen für Schulklassen wochentags um 10 Uhr sind stark nachgefragt.

Pippi gibt sich so, wie Millionen und Abermillionen von Kindern sie kennen: Mit Sack und Pack, Äffchen und Pferd zieht das freche wie liebenswerte Gör (gespielt abwechselnsd von Talea Gottwald und Larissa Fischer) in die  sagenhafte Villa Kunterbunt ein. Rasch freundet sie sich mit den Kindern Annika (Leonie Dietrich) und Tommy (Darren Droessler) an. Am liebsten würde alle den ganzen Tag nur Singen, Tanzen und Faulenzen. Aber dagegen hat die Waisenratsvorsitzende Frau Prysselius (Melina Dietrich oder Susann Schröder) etwas.
Hauptverantwortlicher Jannis Ruhnke zeigte sich bei der ersten Kostüm- und Stellprobe sehr zufrieden mit seinen Laien-Schauspielern. „An Kleinigkeiten müssen sie wir noch arbeiten, aber die Leistungen sind sehr gut“, sagt der Regisseur.

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Von Dirk von Werder und Thomas Lunitz

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